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Post von der Ungarischen Autobahn Inkasso – das ist zu tun

Immer wieder ärgern sich Touristen über eine Zahlungsaufforderung von der Ungarische Autobahn Inkasso GmbH. So reagieren Sie richtig bei einem Strafzettel oder Bußgeld.

Bezüglich der Maut in Ungarn kommt es immer wieder zu Fragen und Streitfällen (siehe auch die Kommentare meinem Mautartikel), vor allem, weil regelmäßig deutsche Touristen Post von der Ungarische Autobahn Inkasso GmbH in Eggenfelden erhalten. Manche ignorieren das zunächst, andere fühlen sich abgezockt. Die Rechtslage ist aber eindeutig. Ich habe bei der Autobahn Inkasso nachgefragt.

Die Autobahn Inkasso ist rechtmäßig

Schreiben und Zahlungsaufforderungen von der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH sind echt und ernst zu nehmen. Es handelt sich nicht um dubiose Geldeintreiber. Die Ungarische Autobahn Inkasso ist ein vom TÜV Saarland geprüftes und vom BFIF zertifiziertes Inkassounternehmen sowie Mitglied im deutschen Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement. Auf Schreiben von dort müssen Sie auf jeden Fall reagieren, weil diese Forderungen rechtmäßig in Deutschland eingetrieben werden. Wer abwartet, bezahlt am Ende deutlich mehr.

Schnell sein ist oberstes Gebot

Unabhängig vom konkreten Fall ist es immer richtig, sich schnell um die Angelegenheit zu kümmern. Für Widerspruchsmöglichkeiten gibt es begrenzte Fristen und bei verspäteter oder ignorierter Zahlung wird die fällige Gebühr deutlich höher. 30 Tage sind einzuhalten. Wenn ein Widerspruch wenig Aussicht auf Erfolg hatte, sollte der Betrag der Zusatzgebühr innerhalb von 30 Tagen überwiesen werden. Bis dahin kostet es derzeit (Stand 2016) für PKW und auch Wohnmobile (Kategorien D1, D2 und U) 14.875 Ft (knapp 50 Euro), danach vervierfacht sich die Zusatzgebühr auf 59.500 Ft (knapp 200 Euro). Die Frist beginnt bei einer Kontrolle vor Ort ab dem Kontrolldatum und bei einer elektronischen Kontrolle ab Erhalt der Zahlungsaufforderung.

Lohnt sich ein Widerspruch?

Häufig ist die Nachforderung berechtigt, weil Zeitraum, Kennzeichen oder Kategorie der E-Vignette (E-Matrica) falsch waren oder versehentlich ein Autobahnabschnitt ohne Vignette befahren wurde. Wie Dailynews Hungary berichtete, waren 2015 die häufigsten Ursachen für Nachgebühren Fehler im Kennzeichen (15700 Fälle) sowie falsche Kategorien der Vignette (10000 Fälle). Bei rund 8,5 Millionen verkauften Wochenvignetten machen die meisten Fahrer aber bereits alles richtig.
In zwei Fällen lohnt sich ein Widerspruch gegen die Zahlungsaufforderung: bei gekaufter gültiger E-Matrica mit einem Zahlendreher im Kennzeichen sowie eventuell bei mehrfachen Zahlungsaufforderungen. Voraussetzung ist hierbei immer, dass der Beleg über die gekaufte Vignette noch vorliegt. In anderen Fällen empfiehlt es sich, die Zusatzgebühr als „Lehrgeld“ rasch zu bezahlen und künftig Fehler zu vermeiden – siehe Maut in Ungarn. Noch ein paar Hinweise gibt die kleine FAQ der Autobahn Inkasso. Der vollständige Text der geltenden Verordnung kann als PDF-Datei von der Webseite der Nationale Mauterhebung Geschlossene Dienstleistungs AG abgerufen werden.

Falsches Kennzeichen korrigieren

Schnell entsteht ein Tippfehler beim Kauf der Online-Vignette oder erst recht bei der Angabe des Kennzeichens am Schalter vor Ort in Ungarn. Wer den Fehler nicht sofort bemerkt, hat diesen zunächst bestätigt. Dennoch gibt es eine Korrekturmöglichkeit gemäß § 8 (5) der Verordnung Nr. 36/2007. (III.26.) des Ministers für Wirtschaft und Verkehr über die Maut von Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen. Im Wortlaut der Verordnung heißt es dort:

„Bei Angabe eines falschen Kennzeichens ist es möglich, das richtige Kennzeichen – bis maximal 3 Zeichen – innerhalb von 60 Kalendertagen nach Beginn der Gültigkeit der Straßennutzungsberechtigung bzw. innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Zahlungsaufforderung über die aufgrund des falschen Kennzeichens auferlegten Zusatzgebühr bei der NMGD AG bzw. dem mit der NMGD AG mitwirkenden Kundendienstbüro erfassen zu lassen. Im Rahmen des Verfahrens muss der Zulassungsschein des Kraftfahrzeugs, der Kontrollabschnitt oder die Bestätigungsnachricht zum Nachweis des Kaufes der Berechtigung vorgelegt werden.“
In diesem Fall sollte man sich zügig beim auffordernden Inkassobüro melden und dort den Nachweis der erworbenen Vignette sowie eine Kopie des Fahrzeugscheins, aus dem das Kennzeichen ersichtlich ist, vorlegen. Korrekturen des Kennzeichens für die Vignette (maximal 3 Stellen) sind gebührenpflichtig und kosten derzeit 1470 Ft pro Zeichen (knapp 5 Euro) zuzüglich Bearbeitungsgebühren und Auslagen der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH und letztlich plus Mehrwertsteuer. Nachweisende Dokumente können per E-Mail an info@autobahninkasso.de, per Fax aus Deutschland über 08721-5069760 oder aus Ungarn an 06-1-4801133 eingereicht werden.

Mehrfach-Inkasso begrenzen

Mehrfache Zahlungsaufforderungen für eine Zusatzgebühr sind besonders ärgerlich. Grundsätzlich gilt aber: Bei einer unberechtigten Nutzung der Autobahn darf der Fahrzeughalter für jeden Tag eine Zahlungsaufforderung bekommen. Wer also an 3 Tagen jeweils ohne gültige Vignette fotografiert wurde, kann auch 3 Zahlungsaufforderungen erhalten und muss diese zunächst auch bezahlen. In Ungarn ist aber durch § 7 / A (9) der Verordnung Nr. 36/2007. (III.26.) des Ministers für Wirtschaft und Verkehr über die Maut von Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen gesetzlich geregelt, dass die Zusatzgebühren auf Antrag auf maximal zwei Zusatzgebühren begrenzt werden. Im Text der geltenden Verordnung heißt es:

„Im Fall einer unberechtigten Straßenbenutzung kann der Straßenbenutzer, der Fahrzeughalter oder der Fahrzeugeigentümer innerhalb von 15 Kalendertagen nach Erhalt der Aufforderung zur Entrichtung der Zusatzgebühr schriftlich oder persönlich im Büro der NMGD AG bzw. des mit der NMGD AG mitwirkenden Kundendienstbüros beantragen, dass die Verpflichtung zur Zusatzgebührzahlung in einem Höchstbetrag von zwei Zusatzgebühren festgelegt wird, wenn für ihm in dem Zeitraum zwischen der in der Zahlungsaufforderung aufgeführten unberechtigten Straßennutzung und dem Erhalt der Zahlungsaufforderung mehr als zweimal die Verpflichtung zur Zusatzgebührzahlung auferlegt wurde. Der Antrag kann innerhalb einer Frist von 15 Tagen nach Erhalt der ersten Aufforderung eingereicht werden. Der Eigentümer bzw. Halter des Fahrzeuges darf in jedem Kalenderjahr nur einmal einen Antrag zum demselben amtlichen Kennzeichen einreichen.“
Hier ist also besondere Eile geboten. Man sollte sich umgehend an das auffordernde Inkassobüro wenden. Wer die knappe Frist verstreichen lässt, muss danach alle Zahlungsaufforderungen begleichen, schlimmstenfalls sogar mit den erhöhten Beträgen bei verspäteter Zahlung.

 

71 Kommentare

  1. Es ist noch ärgerlicher wenn die Zeitraum und auch das Kennzeichen übereinstimmen, die Länderkode ist aber falsch. De rumänischer Tankstellenmitarbeiter wo die Vignette gekauft wurde hatte für meine wiener Kennzeichen RO als Länder Kode eingegeben. Nun kammen 2 Zahlungsaufforderungen: 149,50€ und 131€. Die wollen eine Kopie des Zullassungssceines (die ich nicht mehr habe da inzwischen das Auto verkauft wurde) und 60€ für die Korrektur. Das hatte ich in eine Radikalstatt für möglich gehalten, aber nicht in Österreich! Ich habe an Verwante das Auto ausgeborgt, habe die Vignette nicht selbst gekauft und bin nicht mitgefahren!
    Keine Ahnung wie es ausgehen wird, werde aber es abwarten müssen.

  2. Verärgerter Bürger

    Ungarn ist ein Verbrecherstaat, ab sofort lasse ich keinen cent mehr in diesem Land und mache einen großen Bogen drum herum!!! Habe die Vignette an der Tankstelle gekauft, aber diese staatlichen Geldeintreiber kontrollieren natürlich bis zum Weg dahin..Natürlich schaut man auch nicht ob die Person am selben Tag eine Vignette gekauft hat, logisch.

    Einfach nur ärgerlich, also ich werde meinem Ärger vielleicht nächsten Sommer Luft machen und irgend etwas in Ungarn (autobahnraststätte) zerstören, des Seelenfriedens Willen.

    • Ich kann die Verärgerung zwar verstehen, aber Ungarn ist ein Rechtsstaat und handelt korrekt nach geltenden Gesetzen. Die Vignettenpflicht besteht immer, BEVOR man auf die Autobahn fährt. Bei einem nachträglichen Kauf an der Tankstelle ändert das nichts mehr an der festgestellten Tatsache. Zudem genügt es nicht, die Vignette am selben Tag noch zu kaufen, sondern sie muss VORHER gekauft und im elektronischen System registriert sein. Ich kann da nur immer wieder eindringlich drauf hinweisen. Im geschilderten Fall ist die geforderte Nachgebühr gerechtfertigt und wird auch vollstreckt.
      Im Übrigen würde ich dringend davon abraten, eine angekündigte Sachbeschädigung durchzuführen.

      • Wir sind am 22. Dez vom Deutschkreutz in Österreich nach Flughafen Budapest gefahren. An dem Tag war in Ungarn kein Internet. Wir haben (bevor der Autobahn) bei sechs Stellen versucht ein Vignette zu kaufen, ohne Erfolg. Dass ist nicht bestraft worden, aber bei der Rückreise sind wir um 23:55 in Budapest angekommen. Die Information beim bezahlten Parkhaus hat man uns nicht helfen können und bei dieser Reise sind wir nun fotografiert worden, und die deutsche Inkassounternehmen verlangt 141 Euro fürs was die Ungarn uns nicht ermöglichte, ein Vignette zu kaufen. Hat man eine Chance mithilfe Flugticket oder muss ich zum ÖTV? Irgendeine Erfahrung?

        • Das ist ja wirklich sehr unglücklich gelaufen. (Wieso gab es eigentlich die Vignette nicht an der Tankstelle zu kaufen?) Rechtlich besteht leider keine Handhabe dagegen. Ich würde aber versuchen, rasch der ungarischen Autobahninkasso Eggenfelden (E-Mail-Adresse steht im Beitrag) dieses Problem zu schildern und zu bitten, ob hier von der Strafe abgesehen werden kann. Auf jeden Fall schnell reagieren, sonst wird es teurer. Viel Glück dabei und ich würde mich freuen, hier zu erfahren, wie es ausgegangen ist.

      • Audio-Video Spalinger

        Ich war im Januar 17 mit einem Mietauto in Ungarn für 5 Tage. Ich habe das Pickerl gelöst, aber trotzdem 3 Bussen bekommen über je 277.95 am 10.5. bekam der Vermieter die engeschriebenen Briefe. Ich bekomme nun über 30 Tage später das erste Mal Bescheid. Unterdessen wurde vermutlich die Busse immer erhöht.

        Was kann ich tun? Ich kann ja für die Verzögerung des Vermieters nichts dafür. Ich befürchte auch dass ich keinen Beleg mehr habe nach über 6 Monaten.

        • Hallo,
          das ist wohl sehr unglücklich gelaufen. Hoffentlich finden Sie noch den Beleg, um eventuell etwas unternehmen zu können.
          Ohne Belege werden Sie wahrscheinlich wohl zahlen müssen. Falls der Beleg vorhanden ist, sollten Sie das Kennzeichen dort mit dem vom Mietwagen vergleichen und danach gegebenenfalls einen Anwalt konsultieren.
          Falls das Kennzeichen richtig ist, würde ich versuchen, dagegen vorzugehen. Bei einem Fehler im Kennzeichen könnten Sie höchstens freundlich bei der betreffenden Bußgeldstelle anfragen und die Situation schildern.
          Bei der Zeitverzögerung besteht aber wohl kein rechtlicher Anspruch mehr auf Korrektur. Ich kann dies aber nicht verbindlich aussagen. Viel Glück für den weiteren Ablauf

    • Habe scon in Österreich gekauft….es fängt schon da an….denk nach …

  3. Dejan Kostic - Ein Konsument aus Österreich

    Die ungarischen Behörden generieren gemeinsam mit den Verkaufsstellen S Y S T E M A T I S C H zusätzliche Einnahmen – indem meiner Meinung nach bewusst Fehler von den Verkaufsstellen gemacht werden.
    Und zwar werden die Fehler Wahrnehmungs-Psychologisch so eingebaut, dass die Kontrolle der Vignette vom Konsumenten nur bestätigt werden kann, anbei ein Bespiel für die wahrnehmungs-psychologischen Tricks (in meinem Fall haben die äußeren Lichtverhältnisse Uhrzeit – 4:56 – und Wetterbedingungen ihres noch dazu getan):
    „Aufgrund enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid.
    Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen „

    Wenn man(n) ihrem Artikel hinsichtlich der Fälle glauben mag – und das tue ich – bestätigt sich meine Annahme, dass diese Vorgehensweise seitens der Verkaufsstellen und den ungarischen Behörden SYSTEM hat, denn über 25.000 Fälle im Jahr 2015 sind nicht Einzelfälle. Da wird ordentlich viel zusätzliches Geld mit der Vorgehensweise verdient und zwar auf Kosten der Konsumenten.

    Einer der Verärgerten Konsumenten von den 25.000 Fällen – meiner Meinung nach gehört das vor dem EUGH

    • Ob manche Verkaufsstellen eventuell absichtlich Fehler machen, kann ich nicht beurteilen. Mir ist das noch nicht passiert. Ich kann nur dringend raten, das eingetragene Kennzeichen genau zu überprüfen oder bequemer die Vignette vorab online zu erwerben, wie ich das in meinem Artikel zur Maut empfehle.

  4. igen olyan idiotakat foglalkoztatnak akik nem kepesek negyjegyü szamot beütni a computerbe, vagy premiumot kapnak erte. A felszolitas utan mineden igazolast a befizetesröl elküldtem e.mailbe !!!!!!!
    egszer kifizettem a mautgebührt azutan mivel a a kedves kollege hibasan adta be rendszamot bekellett fizetnem vagy 50 Euro ügykezelest, majd kaptam egy mailt hogy az ügy le van zarva.
    most ket het mulva ujjabb level fizesek be 260 Eurot.
    Valakik most nagyon hülyen neznek ki !!!!!!!!!!!!!
    Most kezdjek el ügyvedhez rohangalni? ki fizeti ezt meg nekem ?

    • Stammt die E-Mail, dass der Fall abgeschlossen ist, von der Ungarischen Autobahninkasso Eggenfelden? Fragen Sie dort bitte nochmal nach, ob eventuell der Fall nicht richtig abgeschlossen worden ist. Vielleicht können Sie damit weitere Probleme und Kosten vermeiden, bevor Sie zum Anwalt gehen.

  5. Tomislav Vibovec

    Ich brauche die Information wie sich die Gültigskeitzeit bemesst. Ich habe die 10 Tagen Vignette am Abend den 23.12. gekauft. Die Rückreise war am 2.1. um Mittag. Die volle 10 Tage sind nicht abgelaufen. Doch habe ich eine Nachgebührzahlungsbeförderung bekommen. Falls die 23. als ein ganzer Tag berechnet wurde, keine Frage – ich bin schuldig. Falls es nicht so ist, dann soll ich mich beschweren. Übrigens, warum ist es 126 Euro, und nicht 50, wie hier geschrieben?

    • Die Vignetten gelten für 10 ganze Tage, beginnend ab dem Tag des Erwerbs, und zwar ab 0 Uhr. In dem Fall war der 2.1. dann schon der 11.Tag und die Vignette abgelaufen. Beim Online-Erwerb lässt sich das Datum des Gültigkeitsbeginns selbst festlegen, wie mein Beispiel im Maut-Artikel zeigt. Um Schreibfehlern und Probleme durch Sprachschwierigkeiten zu vermeiden, empfehle ich den Online-Erwerb.
      Eine Nachforderung von 126 Euro deutet wohl daraufhin, dass Sie zweimal ohne gültige Vignette erfasst worden sind. Zusatzgebühren können auf Antrag auf maximal 2 Zusatzgebühren begrenzt werden. In Ihrem Fall ist die Nachforderung wohl berechtigt. Sie können aber bei der Ungarischen Autobahninkasso nachfragen und sich erklären lassen, warum der höhere Betrag zustandekommt.

  6. Ich hätte zu dem Thema auch noch eine Frage.
    Wie schon bei den oben geschilderten Beiträgen habe auch ich Post aus Ungarn erhalten.
    Strafe über ca. 120€ bzw. 140€ da ich für meine Hin- únd Rückfahrt nach Budabest angeblich keine Vignette gelöst hätte.
    Diesen Beleg den ich an einer Tankstelle in Ungarn gekauft habe wurde bei der Autoreinigung entsorgt. Gibt es auch für diesen Fall eine Vorgehensweise?

    • Ohne Beleg gibt es leider keine Möglichkeit, die Zahlung der Maut nachzuweisen. Hier werden Sie wohl die Strafe zahlen müssen. Künftig empfiehlt es sich, den Beleg sofort genau zu prüfen und dann mindestens 1 Jahr lang aufzubewahren. Um falsche Angaben zu vermeiden, nutze ich selber lieber den Online-Erwerb vorab.

  7. Guten Tag, mit Überraschung stellen wir fest, dass unser Fahrzeug an mehreren verschiedenen Tagen auf irgendwelchen Straßen in Ungarn keine Mautgebühr gezahlt haben sollte.
    Eine von der Ungarn-Autobahn-Inkasso GmbH geforderte Zahlungspflicht ist Betrug, da dieses Fahrzeug noch nie in Ungarn war, weder verliehen, noch geklaut, noch gefahren. Mit kriminellen Machenschaften versuchen dortige, ungarische Bürger, Geld zu machen und Fotos von nicht-ungarischen Brücken als Beweis vorzulegen.
    Ein „deutsches“ Inkassobüro sollte sich nicht zu deren Helfer degradieren lassen. Bei einigem Rückgrat sollte sich diese web-Seite bemühen, dieser Bande das Handwerk zu legen.
    Von einer Fahrt nach Ungarn ist abzuraten.
    Eine Strafanzeige wegen Betrug ist somit der richtige Weg.

    • Die Kontrolle der Maut in Ungarn übernimmt die Nationale Mauterhebung und nicht einzelne Bürger. Wenn Sie nicht in Ungarn waren, sollten Sie sich auf jeden Fall rasch an die Autobahn-Inkasso wenden und die vermeintlichen Beweise anfordern, um den Sachverhalt klären zu können. Gegebenenfalls sollten Sie dann einen Anwalt einschalten.
      Von einer Fahrt nach Ungarn ist hingegen nicht abzuraten, da Sie nicht einmal dort waren.

  8. Szópjatok ki faszfej banda

  9. Hallo,

    1.
    Wieso bekomme ich als Österr. die Zahlungsaufforderung Ersatzmaut nicht von einem Österr. Inkasso
    2.
    Muss mir nicht so ein Inkasso Brief persönlich durch den Postboten übergeben werden? Um einen Nachweis zu haben das ich den Brief auch erhalten habe! Habe meinen im Briefkasten gefunden.
    3.
    Und wieso gleich über Inkasso und nicht normale Zahlungsaufforderung
    4.
    Wieso soll ich 140€ zahlen und oben sehe ich einige müssen nur 50€ zahlen

    • Hallo, zumindest ein paar Hinweise zu den Fragen,
      laut ungarischem Gesetz und der deutschen Postzustellungsverordnung ist der Empfänger für die Zustellbarkeit verantwortlich. In Österreich kenne ich mich nicht aus. Generell ist die ungarische Autobahninkasso Eggenfelden für Nachgebühren im Ausland (wohl auch in Österreich) zuständig. Zur Höhe der Nachgebühr sollten Sie direkt dort nachfragen, woran das liegen kann: andere Fahrzeugkategorie, erste Aufforderungen ignoriert oder Mehrfachinkasso.

      • Hallo liebe Leute,

        Ich habe einen sehr unglücklichen Fall erlebt.
        Wir wollten von Bratislava nach Wien zurück fahren und haben die Ausfahrt verpasst. Den Strassenverlauf weiter wollte ich irgendwo abbiegen aber weit und breit keine Abfahrt mehr, und dann auf einmal die ungarische Grenze vor mir. Von dort bin ich dann rechts die Abzweigung genommen was Anscheined nur LKWs benutzen. Weit und breit keine Kontrolle, bin dann einfach weiter gefahren durch die Hütten die nicht besetzt waren. Von dort irgendwie kurz auf die Autobahn und dann gleiCh bei der Ausfahrt Rajka abgebogen wo ich über einen „ich denke mal Bundesstraße nach Slowakei wieder kam“.

        Mit wieviel Strafe kann ich denn rechnen?
        Weiss jemand ob die Videpkontrolle gleich bei der Grenze ist?

        So unglücklich die Ganze Situation

        • Hallo,
          das ist dumm gelaufen. Die Kontrollen erfolgen voll elektronisch, so dass es möglich wäre, dass dies bereits in Grenznähe erfolgt ist. Vielleicht haben Sie ja aber Glück.
          Falls Sie Post von der Ungarischen Autobahn Inkasso erhalten, sollten Sie die Strafe wohl zahlen. Sie dürfte rund 50 Euro betragen.
          Viele Grüße von Peter

          • Vielen Dank für diese schnelle Antwort.

            GlauBen sie das die mich bestrafen weil ich den LKW Abschnitt benutzt habe.
            Oder werden die Kameras entdecken das ich ein PKW bin.

            Habe Angst das die mir eine LKW Strafe schicken könnten.

            Mfg

          • Über das Nummerschild wird das Fahrzeug und schließlich der Halter ermittelt. Es kann also nur eine Strafe für PKW kommen, vielleicht passiert aber auch gar nichts. Viel Glück dafür

          • da hilft nur vorher ein anderes Nummenschild anbauen dann sollen die zusehen wo sie ihre scheiß Briefe loswerden

  10. Vielen dank

    Mfg

  11. Magda Schleich

    Meiner meinung nach müsten eigentlich die unfähigen mitarbeiter für den schaden aufkommen wenn sie falsche kennzeichennummer eintippen und nicht die leute abzocken die ehrlich bezahlen

  12. hallo allerseits,

    ich habe einen ähnlichen fall wo ich nicht weiß wie ich wie die rechtsgrundlage hierzu ist und bitte um etwas unterstützung/tips…
    mir ist folgendes passiert:
    anfang september bei einreise in ungarn systemausfall auf unbestimmte zeit somit nicht möglich gewesen eine vignette zu erwerben. im weiteren streckenverlauf noch 3x angehalten um bei verschiedenen verkausfsstellen den status zu hinterfragen um ggf eine vignette zu erwerben was nicht erfolgreich war. kurz vor ausreise (nach ca. 3 stündiger durchfahrt) „geblitzt“ bzw im system als nichtzahler registriert.

    januar bekam ich post aus ungarn (EPC Hungary Kft) und da fängt das kuriose an:

    schreiben wurde am 01.12.2016 erstellt sowie laut ungarischen poststempel am 01.12.2017 als Einschreiben mit Rückschein versendet.
    Mir wurde das schreiben am 07.01.2017 (Samstag) laut deutscher postzustellungsurkunde zugestellt bzw. konnte es erst am 10.01.2017 (Dienstag) abholen was, wenn ich mich nicht täusche, als tatsächliches zustellungsdatum wenn Einschreiben/Rückschein gilt.
    zahlungsfrist im schreiben für das reguläre bußgeld war bis 03.01.2017 > somit habe ich das schreiben erst nach ablauf der frist erhalten. nichtsdestotrotz nach prüfung der echtheit des schreibens etc. habe ich kulanterweise /nachweis, dies, jenes, lauferei anwalt, aufwände, kein bock auf lauferei/ den zum 03.01.2017 in frist gesetzten betrag am 23.01.2017 überwiesen – also 10 tage nach erhalt bzw bekanntgabe des bußgeldbescheides.

    mittlerweile erkennt mir das aber die EPC Hungary auch nach einer beschwerde nicht an und verlangt stumpf das erhöhte bußgeld.

    was kann ich tun? rechtlich gesehen besteht doch in diesem fall keine grundlage – weder nach deutschem ungarischen oder europäischen recht?
    gibt es sowas wie „bekanntgabe nach fristsetzung“? und wenn ja fängt die fristsetzung nicht erst nach der bekanntgabe neu an – also in diesem fall 30 tage nach erhalt des bußgeldbescheids?

    sehr dankbar für weitere informationen…

    beste grüße an alle…

    • Hallo, ich kann hier natürlich keine Rechtsauskunft geben. Da aber natürlich der Nachweis per Postzustellungsurkunde das spätere Datum in Januar belegt, könnte man nach meinem Verständnis da noch nicht im Verzug sein. Ich würde hier aber raten, einen Anwalt zu konsultieren. Eventuell kann der ADAC Verkehrsrechtsschutz weiterhelfen. Alles Gute dafür

  13. Hallo,

    ich habe eine Strafe in Höhe von 45.000 Forint erhalten. Kann ich diese Strafe in EUR mit heutigem Wechselkurs bezahlen? Wie zahle ich es in Forint, es ist viel zu teuer dann!

    • Hallo, von wo haben Sie die Strafe in Forint erhalten? In Deutschland kommt die Zahlungsaufforderung normalerweise aus Eggenfelden in Euro. Die genannten 45000 Ft entsprechen etwa 150 Euro. Bei einer Auslandsüberweisung nach Ungarn habe ich noch keine Erfahrungen, aber vielleicht hilft diese Seite hier etwas weiter: https://www.geldueberweisen.com/ungarn/

  14. Gilbert Siller

    Hallo, ich war am 19.03.17 nach Ungarn unterwegs. Ich wollte nach Györ. Ich wollte die Autobahn vermeiden und suchte bereits zuhause nach einem Weg, um bei Nickelsdorf auf die Landstraße nach Györ zu kommen. Ich gab in mein Navi eine Straße in Nickelsdorf ein, von der ich dann weiter auf der Landstraße nach Györ hätte fahren können. Ich war erstaunt, dass mein Navi mich nicht veranlasste, die Ausfahrt zu nehmen, die ich bereits zuhause recherchiert habe. Ich dachte mir, vielleicht käme noch eine Ausfahrt. Fehlanzeige! Schon stand ich vor ein paar Kiosks, welche Vignetten verkauften. Ich wollte ja nicht auf die ungarische Autobahn und fragte eine Frau, die zufällig in der Nähe war, wie ich denn zurückkäme. Sie antwortete, das ginge jetzt nicht mehr. Das gleiche fragte ich auch noch bei einem Vignettenverkäufer. Der antwortete dasselbe. Ich fragte, wie ich noch die Autobahn umgehen könnte. Er antwortete: „200 Meter weiterfahren, dann ausfahren!“ Schon war ich auf der Autobahn. Ich suchte sofort die erste Ausfahrt und fuhr aus. Das war’s. Irgendwo auf dieser kurzen Strecke musste ich dann geblitzt worden sein. Davon merkte ich aber nichts.
    Meine Frage wäre: Hätte ich da eine Chance ungeschoren davon zu kommen?

    • Die Kennzeichen werden per Videokamera erfasst, was der Fahrer nicht bemerkt. Wenn nun die Zahlungsaufforderung vorliegt, müssen Sie diese auch bezahlen, denn es genügt eben auch ein kurzes Stück Autobahnfahrt ohne Vignette. An diesem wichtigen Grenzübergang wäre ich sowieso davon ausgegangen, dass bald kontrolliert wird. Als mautfreie Strecke müsste man von Nickelsdorf auf Straße 10 kommend beim Motel Schlafgut geradeaus weiterfahren auf der Straße Neuteilung, um ohne Autobahn auf die Straße 1 in Ungarn nach Hegyeshalom zu kommen.

  15. Gilbert Siller

    Zusatz für oben: Fahrer ist nicht identisch mit Fahrzeughalter (=Beifahrerin).
    Was würde passieren, wenn man sich nicht rühren würde. Der deutsche Wohnsitz wird von der Halterin maximal 2 Wochen besetzt. Die übrige Zeit verbringt sie im Ausland. Sie ist auf fremde Fahrer angewiesen wegen Gehbehinderung (Ausweis vorhanden).
    Die Zahlungsaufforderung ist erst am 24.Mai 17 eingegangen. Die Post wird nur in größeren Abständen von einem Vertrauten geleert und bei wichtigeren Sachen per Email zugeschickt.

    • Verantwortlich ist letztlich der Fahrzeughalter. Für Gehbehinderte gibt es durchaus Sonderregelungen beim Parken, aber das entbindet nicht von der Mautpflicht. Wenn man sich nicht rührt, wird die Strafgebühr nach Fristablauf erheblich teurer und über das Inkassobüro in Eggenfelden eingetrieben.

  16. Ich habe eine Frage betreffend einer Maut Strafe in Ungarn. Mein Mann erhielt vor 4 Jahren die Geldstrafe weil das Kennzeichen leider falsch war. Der Einspruch wurde nicht akzeptiert, weil angeblich zu spät eingebracht. Wir waren zu diesem Zeitpunkt im Urlaub und die Post wurde uns nicht zugestellt sondern zurück an den Absender geschickt. Wir bekamen dann im September eine Mahnung, es handelt sich um ca 600 €. Den Betrag haben wir bis heute nicht bezahlt, unser Anwalt meinte wir sollen warten bis es zum Gericht kommt, falls es kommt, da wir den Beleg für den Kauf der Vignette aufgehoben haben. Meine Frage ist ob mein Mann jetzt in Ungarn einreisen kann oder wird evtl an der Grenzkontrolle bereits das Geld verlangt?

    • Hallo Svetlana, Mahnungen der Autobahn Inkasso werden leider ziemlich teuer.
      Hebt auf jeden Fall den Beleg weiter gut auf und haltet Euch an den Anwalt (eine Rechtsberatung kann ich hier nicht leisten).
      Grundsätzlich könnt ihr aber in Ungarn einreisen, denn es gibt normalerweise keine Grenzkontrollen (Schengen-Abkommen). Solltet ihr aber durch einen Zufall irgendwo in eine Kontrolle geraten, kann es ungemütlich werden.
      Ich würde mal raten, für den schlimmsten Fall die 600€ bar in Euro oder besser Forint dabei zu haben, denn de ungarische Polizei darf auch vor Ort vollstrecken.

      • Danke für die Antwort! Wann verjährt so eine Strafe? Das Kennzeichen ist nicht mehr das selbe wie von damals, von meinem Mann haben Sie nur den Namen und die Wohnadresse. Wir würden gerne im Sommer durch Ungarn reisen, weil es einfach der kürzeste Weg ist. Danke! Lg, Svetlana

        • Zur Verjährung kann ich wie gesagt keine gesicherten Angaben machen. Da bleibt nur der Weg zum Anwalt. Mit einem anderen Kennzeichen kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Sie direkt in Ungarn Probleme bekommen werden. Für die aktuelle Fahrt aber bitte auf die Maut achten (geht auch per App und steht alles auf dem Blog). Gute Fahrt, Peter

  17. Hallo,
    habe eine nette Mahnung der Perfeccta Financial Services GmbH in Wien bekommen.
    Diese bezieht sich auf Mautgebühr inkl. Gebühren in Höhe von 275,46 zzgl. Zinsen 19,44 und Kosten für das Einschreiten 102,36. In Summe also 397,26 die ich dafür zahlen soll, das ich vor über einem Jahr am 18.03.2016 angeblich unberechtigt die Autobahn benutzt hätte. Da es sich um einen Firmenwagen handelt, hat meiner Firma mir das Schreiben weitergeleitet und mir auch mitgeteilt das diesem kein anderes Schreiben voranging. Beleg habe ich nach über einem Jahr leider keinen mehr und kann daher nicht nachweisen was da schiefgelaufen ist. Muss ich jetzt die volle Summe bezahlen ? Finde das sehr dubios !

    • Was da schiefgelaufen ist, kann ich aus der Ferne auch nicht beurteilen. Ohne Beleg sehe ich da aber kaum Chancen. Vermutlich muss die Summe bezahlt werden. Ansonsten würde ich bei einem Anwalt fragen, ob es noch Möglichkeiten gibt.

      • Hallo

        wie muss mein Kenzeichen einrag aussehen ?

        Habe eingetippt mein Kennzeichen: E MM 6710
        Nur auf der Besteigung steht alles zusammengeschrieben: EMM6710
        Werde ich da Probleme bekommen muss ich da was ändern?

        mfg
        yalcin

        • Das ist richtig so. Es dürfen keine Leerzeichen oder Bindestriche enthalten sein. Dann noch auf das richtige Länderkennzeichen achten. Damit sollte alles passen.
          Viele Grüße und Gute Fahrt, Peter

  18. Hallo,
    was ist wenn die Länderkennzeichen statt D ein H enthält, muss ich 2 mal 126,00 Euro zahlen, Abzocker sind die und für Antwort haben die keine Zeit, weill viel oder sehr viel Arbeit in Eggenfelden.
    MfG
    Edith

  19. Andreas Pallhuber

    Hallo,bin aus Südtirol und habe jetzt auch eine Strafe von 85 Euro erhalten… wusste leider nichts von einer Vignette… naja dumm gelaufen.
    Meine Frage dazu:

    das Datum stimmt mit der Einreise, aber wie ist es mit der Rückreise? Mein Aufenthalt waren 5 Werkstage…..
    Können sie mir dies bitte beatworten?

    Lg und danke im voraus für ihre Antwort

    • Wenn Sie an mehreren Tagen ohne Vignette auf der Autobahn waren, können Sie auch mehrere Zahlungsaufforderungen erhalten. Laut Verordnung können Sie dann aber beantragen, die Strafe auf maximal zwei Zusatzgebühren zu begrenzen. Siehe dazu den Abschnitt „Mehrfach-Inkasso begrenzen“ in meinem Artikel. Viele Grüße von Peter

  20. Grüß Gott, sind am 19.05.2017 mit einem Wohnwagengespann, Zugfahrzeug Merc. Marco Polo (Camper) im KFZ-Brief als Wohnmobil eingetragen und Wohnanhänger, von Harkany üb. Budapest nach D gefahren.
    Am 17.05. kaufte ich an einer Tankstelle die Vingnette für o. gen.Zugfahrzeug die Wohnmobil-Vingnette, Betrag 5950 Ft.
    Heute erhielt ich von der Inkassko Eggenfelden eine Ersatz-Mautaufforderung von 127,26 €.
    Auf dem Beweisfoto war der Wohnanhänger mit dessen KFZ-Kennzeichen zu sehen.
    Bei meinem Anruf bei der ADAC Rechtsabteiling wurde mir mitgeteilt das dies rechtes sei.
    Ich möchte hierzu nur sagen, in keinem Reiseführer, ob DCC, ADAC-Camping– oder Stellplatzfführer, ACSI oder sonstigen Zeitschriften wird man in den Allgemeinen Reiseinformationen darauf hingewiesen, dass für den Wohnanhäger eine extra Vingnette erforderlich ist.
    In der Schweiz ist klar aufgeführt das für beide Fahrzeug jeweils ein Vingnette erforderlich ist.

    Ich ärgere mich, den 127,26 sind im Gegensatz zu max. 10,00 € Maut kein Pappenstiel und außerdem möchte ich mit ruhigen Gewissen auf allen Straßen unterwegs sein.
    Außerdem ärgere ich mich über die Unfähigkeit der deutschen Politiker, bin gespannt ob Sie in den nächsten 10 Jahren ein Mautgesetz zustande bringen.

    Dieses Schreiben soll auch eine Info für andere Gespannfahrer sein.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Sepp Müller

    • Grüß Gott, das tut mir leid, dass Sie woanders nicht die richtigen Informationen gefunden haben. Bei einem Wohnmobil mit zusätzlichem Anhänger sind richtigerweise für beide eine Vignette erforderlich. Bei einem ziehenden Fahrzeug der Kategorie D2 (Wohnmobil wie in Ihrem Fall) ist für den Anhänger eine separate Vignette der Kategorie U erforderlich. In meinem Artikel der Maut finden Sie das korrekt erklärt: http://reisewege-ungarn.de/maut-in-ungarn/. Viele Grüße von Peter

  21. Habe heute Post von dem Inkassobüro bekommen
    Ich bin mit einer gültigen Maut Quittung der Klasse D1 in Ungarn geblitzt worden und man hat mein Fahrzeug als D2 eingestuft.
    Ich habe in meinem Mercedes V klasse mit 7 Sitzen (laut Kaufvertrag) gekauft, da er einen Mitteltisch hat.
    zu der Tatzeit war er im hinteren Bereich nur mit 2 Sitzen (als nur 4 Sitze) unterwegs.
    Ist die Einstufung meines Fahrzeugs als 8 Sitzer berechtigt??

  22. Habe meine Vignette auch an der nächsten Tankstelle gekauft und die Strecke vorher wurde ich erfasst. Die wollen jetzt 127€ von mir davon sind 51€ Bearbeitungsgebühr . Ist dass nicht ein wenig unverschämt ?

  23. Paprika Ficker

    Hallo,
    ich habe auch magyaro Straffe erwischt weil ich paar Stunden später durch HU gefahren bin als meine Vignette gültig war. Ich habe U.A. Inkasso angerufen und gefragt ob da eine KULANZ gibt, die sagten natürlich NEIN. Ich finde das nicht in Ordnung aber Geld verdienen heut‘ zu tage geht nur so. Das schlimmste ist das die Bearbeitungsgebühr viel teurer ist als die Straffe selbst. Dann kommen noch HALTERERMITLUNG??? und AUSLAGEN???
    Was ist das überhaupt???
    Aber das gute in magyarland ist das die Frauen noch immer sehr schön und sehr günstig sind, also ich werde wieder nach magyaro fahren 😉

  24. Zu Pfingsten nach Ungarn gefahren. An der Grenze bei Rajka Vignette gekauft. Die Dame verlangt nach Fahrzeugschein, gibt die Daten ein Ich soll auf dem Display Kontrollieren Sehe unser richtiges Kennzeichen , und Preis für Vignette. Nach 1,5 Monaten kommt der Brief von der Inkasso ich habe ohne gültige Vignette die Autobahn benutzt. Ich geh zum Auto, und hole den Kontrollstreifen der Vignette aus den Handschaufach . Rufe auf der Service Nummer an und das bekomme ich gesagt JA ist ungültig weil die Landeskennung falsch ist statt H sollte ein D dort stehen. Bin vor einer Woche nochmal nach Ungarn das selbe Prozedere an der selben stelle und wieder soll ich auf Display kontrollieren und diesmal sehe ich das H. Frage die Dumme Nuss von Kassiererin warum da ein H und nicht ein D steht, sagt die Prompt ich kauf ja eine Vignette für Ungarn und nicht für Deutschland. Ich bat sie daraufhin in ihrer Landessprache das ab zu ändern bevor ich die Polizei rufe und anzeige wegen versuch des Betruges ihr an den Hals hänge. Also Alle aufpassen das ist ein von Oben vorgegeben, Fehler einzubauen.

    • Mir ist das selbe passiert dass statt einem A ein D steht.

      Ok könnte mir vorstellen dass ich die 1470 Forint 5€ für die Blödheit der Verkaufsstelle gebe.
      Aber stimme ich dann nicht diesem Vorgehen stillschweigend zu.

      Was ist mit einem Musterprozess gegen solches Fehlverhalten

      • Markus F.
        1. September 2017 an 12:56

        Ich würde dies gerne – für einen abzuwartenden Prozess in Deutschland gerne angeben. Und Sie als Zeugen. Würden Sie mir Ihre namen udn Anschrift senden an: funkie42@gmx.de ?
        Vielen Dank.

    • Ich würde dies gerne – für einen abzuwartenden Prozess in Deutschland gerne angeben. Und Sie als Zeugen. Würden Sie mir Ihre namen udn Anschrift senden an: funkie42@gmx.de ?
      Vielen Dank.

  25. Wir waren drei Tage in Wien und haben dort entschieden, dass wir noch drei Tage nach Budapest reisen.
    Es war mir bekannt, dass in Ungarn ein Vignettenpflicht besteht, allerdings die Bedingungen im Detail waren mir nicht bekannt. Wir sind am 18.06.2017 nach Ungarn gefahren und haben auf der Autobahn in
    Ungarn eine Tankstelle angefahren und eine 10-Tagesvignette gekauft. Nun erhalte ich von der Ungarn.
    Autobahn Inkasso GmbH eine Zahlungsaufforderung über € 127,26. Ich finde dieses Vorgehen völlig ungerecht. Herr „possepeter“ argumentiert immer wieder mit Rechtsstaat! Dies hat mit Rechtsstaat nichts
    zu tun. Dies ist ausschl. eine „Abzocke“. Bin über diese ungarischen Machenschaften sehr enttäuscht.
    Werde dieses Vorgehen mit einem Juristen in Dtld. besprechen.

  26. Natürlich Ungarisches Inkassobüro-Mahnung erhalten, sonst würde ich mich hier nicht melden.

    MEINE FRAGE: ordnungsgemäße Vignette für 10 Tage mit D2 für kleines Wohnmobil (6 Sitzer) vom 09. bis 19. Juli 2017 erworben.
    Angeblich wird man ja fast alle 20 Kilometer erfasst und das Bild wird gelöscht, wenn e-Vigentte okay.
    WIESO bekommt man dann eine einzelne Aufforderung wegen angeblich fehlender Vignette am 12.07.2017? Liegt ja mitten drin und die Vignette war auch i.O. Beleg liegt vor. Gehe ich zum Anwalt, lasse die falsche Forderung zurückweisen und zahlt dann das Ungarische Inkasso -Büro meine Anwaltskosten?
    lb Grüße
    Und: Wem ist das auch schon passiert?

    • Kommt die Aufforderung wegen fehlender Vignette oder wegen Fehler bei Kennzeichen oder Kategorie? Ich würde mich zuerst mit einer Kopie vom Beleg an die Ungarische Autobahn Inkasso wenden und um Prüfung bitte. Vielleicht lässt es sich ja so klären.

      • Text: … “ ohne die dafür in der Mautverordnung gültige Nutzungsgebühr ordnungsgemäß entrichtet zu haben.“
        Was ist das dann?
        Danke für Antwort.

  27. Christian herbert

    Habe von der ungarischen autobahn einen zahlschein wegen fehlender vingnette bekommen.bei genauer durchsicht der bestätigung und der rechnung,bin ich draufgekommen das beim ausgedruckten kennzeichen.WB941CJ ein I statt ein J geschrieben wurde.habe bestätigung, rechnung und kopie der zulassung eingeschrieben zurückgesendet.genügt das?oder soll man noch anrufen?

    • Solche kleinen Fehler einzelner Zeichen kommen wohl leider recht oft vor. Ein falsches Zeichen sollte sich aber für eine kleine Gebühr korrigieren lassen. Das Hinschicken der nötigen Unterlagen halte ich für sehr richtig. Ich würde das vielleicht parallel auch per E-Mail machen. Auf jeden Fall aufpassen, dass nicht die Frist überschritten wird. Viele Grüße, Peter von reisewege-ungarn.de

    • Da ist bei der ungarischen Mautstelle System dahinetr, weil die wissen, dass man anschließend bei den ´deustche n udnd en österreichuischen Autofahrern nochj ein 2. mal abkassieren kann. Ca. 25.000 „Fehler“ im Jahr sprechen wohl für sich.

  28. Christian Wetterau

    Hallo, wir sind am 19.08.2017 über die slowakei nach Ungarn gefahren. Wir haben in der slowakei eine vignette gekauft, ich war auch der festen meinung das diese auch für ungarn gültig ist. Naja Dummheit schützt vor Strafe nicht. Hatte natürlich in Ungarn keine Vignette gekauft. Sind dann auf der heimreise auch über die Autobahn richtung Österreich gefahren, hab natürlich für Österreich auch eine Vignette gekauft. Jetzt ist die Zahlungsaufforderung für die hinreise gekommen, also kann theoretisch auch eine Zahlungsaufforderung für die Rückreise kommen?

  29. Hallo, ist es korrekt wenn man von einem Tag “ morgens und abends“ von der ungarische Inkasso wegen fehlender Vignette Strafe erhält.

    • Bald deutsche Maut für Ungarnbesucher

      Ich habe es geprüft. Jede Auforderung der Ungarischen Inkasso GmbH ist rechtswidrig überhöht. Zumindest in dme Punkt ist es angreifbar. Und auch gelten in Deutschland und Österreich keine ungarischen Gesetze. Man muss Widerspruch einlegen und auf keinen Fall bezahlen. Dann wird alles gut. Also Kopf hoch.

      • In Ungarn gelten aber sehr wohl die ungarischen Gesetze.

        • Habe auch 127 teuro mit über 1 Faktor bearbeitungsgebühr berechnet bekommen! Werde mich wehren gegen den Ansatz einer 1,3-Gebühr mit dem Argument, dass ein Standard-Mahnschreiben als Schreiben einfacher Art angesehen werden muss und daher nur eine 0,3-Gebühr berechtigt sei.

          • Ja. Diese Inkasso ist nach deutschem Recht in vielen Punkten rechtswidrig. Mag auch in Ungarn ungarisches Recht gelten. Hier sind wur in Dtl. und da gilt deutsches Recht. Die „Herren“ schreiben zwar dann-aber bar jeglicher deutscher Rechtskenntnis. Angeblich gelernte deutsche Rechtsanwälte. Na ja.

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