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Post von der Ungarischen Autobahn Inkasso – das ist zu tun

Immer wieder ärgern sich Touristen über eine Zahlungsaufforderung von der Ungarische Autobahn Inkasso GmbH. So reagieren Sie richtig bei einem Strafzettel oder Bußgeld.

Bezüglich der Maut in Ungarn kommt es immer wieder zu Fragen und Streitfällen (siehe auch die Kommentare meinem Mautartikel), vor allem, weil regelmäßig deutsche Touristen Post von der Ungarische Autobahn Inkasso GmbH in Eggenfelden erhalten. Manche ignorieren das zunächst, andere fühlen sich abgezockt. Die Rechtslage ist aber eindeutig. Ich habe bei der Autobahn Inkasso nachgefragt.

Die Autobahn Inkasso ist rechtmäßig

Schreiben und Zahlungsaufforderungen von der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH sind echt und ernst zu nehmen. Es handelt sich nicht um dubiose Geldeintreiber. Die Ungarische Autobahn Inkasso ist ein vom TÜV Saarland geprüftes und vom BFIF zertifiziertes Inkassounternehmen sowie Mitglied im deutschen Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement. Auf Schreiben von dort müssen Sie auf jeden Fall reagieren, weil diese Forderungen rechtmäßig in Deutschland eingetrieben werden. Wer abwartet, bezahlt am Ende deutlich mehr.

Schnell sein ist oberstes Gebot

Unabhängig vom konkreten Fall ist es immer richtig, sich schnell um die Angelegenheit zu kümmern. Für Widerspruchsmöglichkeiten gibt es begrenzte Fristen und bei verspäteter oder ignorierter Zahlung wird die fällige Gebühr deutlich höher. 30 Tage sind einzuhalten. Wenn ein Widerspruch wenig Aussicht auf Erfolg hatte, sollte der Betrag der Zusatzgebühr innerhalb von 30 Tagen überwiesen werden. Bis dahin kostet es derzeit (Stand 2016) für PKW und auch Wohnmobile (Kategorien D1, D2 und U) 14.875 Ft (knapp 50 Euro), danach vervierfacht sich die Zusatzgebühr auf 59.500 Ft (knapp 200 Euro). Die Frist beginnt bei einer Kontrolle vor Ort ab dem Kontrolldatum und bei einer elektronischen Kontrolle ab Erhalt der Zahlungsaufforderung.

Lohnt sich ein Widerspruch?

Häufig ist die Nachforderung berechtigt, weil Zeitraum, Kennzeichen oder Kategorie der E-Vignette (E-Matrica) falsch waren oder versehentlich ein Autobahnabschnitt ohne Vignette befahren wurde. Wie Dailynews Hungary berichtete, waren 2015 die häufigsten Ursachen für Nachgebühren Fehler im Kennzeichen (15700 Fälle) sowie falsche Kategorien der Vignette (10000 Fälle). Bei rund 8,5 Millionen verkauften Wochenvignetten machen die meisten Fahrer aber bereits alles richtig.
In zwei Fällen lohnt sich ein Widerspruch gegen die Zahlungsaufforderung: bei gekaufter gültiger E-Matrica mit einem Zahlendreher im Kennzeichen sowie eventuell bei mehrfachen Zahlungsaufforderungen. Voraussetzung ist hierbei immer, dass der Beleg über die gekaufte Vignette noch vorliegt. In anderen Fällen empfiehlt es sich, die Zusatzgebühr als „Lehrgeld“ rasch zu bezahlen und künftig Fehler zu vermeiden – siehe Maut in Ungarn. Noch ein paar Hinweise gibt die kleine FAQ der Autobahn Inkasso. Der vollständige Text der geltenden Verordnung kann als PDF-Datei von der Webseite der Nationale Mauterhebung Geschlossene Dienstleistungs AG abgerufen werden.

Falsches Kennzeichen korrigieren

Schnell entsteht ein Tippfehler beim Kauf der Online-Vignette oder erst recht bei der Angabe des Kennzeichens am Schalter vor Ort in Ungarn. Wer den Fehler nicht sofort bemerkt, hat diesen zunächst bestätigt. Dennoch gibt es eine Korrekturmöglichkeit gemäß § 8 (5) der Verordnung Nr. 36/2007. (III.26.) des Ministers für Wirtschaft und Verkehr über die Maut von Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen. Im Wortlaut der Verordnung heißt es dort:

„Bei Angabe eines falschen Kennzeichens ist es möglich, das richtige Kennzeichen – bis maximal 3 Zeichen – innerhalb von 60 Kalendertagen nach Beginn der Gültigkeit der Straßennutzungsberechtigung bzw. innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Zahlungsaufforderung über die aufgrund des falschen Kennzeichens auferlegten Zusatzgebühr bei der NMGD AG bzw. dem mit der NMGD AG mitwirkenden Kundendienstbüro erfassen zu lassen. Im Rahmen des Verfahrens muss der Zulassungsschein des Kraftfahrzeugs, der Kontrollabschnitt oder die Bestätigungsnachricht zum Nachweis des Kaufes der Berechtigung vorgelegt werden.“
In diesem Fall sollte man sich zügig beim auffordernden Inkassobüro melden und dort den Nachweis der erworbenen Vignette sowie eine Kopie des Fahrzeugscheins, aus dem das Kennzeichen ersichtlich ist, vorlegen. Korrekturen des Kennzeichens für die Vignette (maximal 3 Stellen) sind gebührenpflichtig und kosten derzeit 1470 Ft pro Zeichen (knapp 5 Euro) zuzüglich Bearbeitungsgebühren und Auslagen der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH und letztlich plus Mehrwertsteuer. Nachweisende Dokumente können per E-Mail an info@autobahninkasso.de, per Fax aus Deutschland über 08721-5069760 oder aus Ungarn an 06-1-4801133 eingereicht werden.

Mehrfach-Inkasso begrenzen

Mehrfache Zahlungsaufforderungen für eine Zusatzgebühr sind besonders ärgerlich. Grundsätzlich gilt aber: Bei einer unberechtigten Nutzung der Autobahn darf der Fahrzeughalter für jeden Tag eine Zahlungsaufforderung bekommen. Wer also an 3 Tagen jeweils ohne gültige Vignette fotografiert wurde, kann auch 3 Zahlungsaufforderungen erhalten und muss diese zunächst auch bezahlen. In Ungarn ist aber durch § 7 / A (9) der Verordnung Nr. 36/2007. (III.26.) des Ministers für Wirtschaft und Verkehr über die Maut von Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen gesetzlich geregelt, dass die Zusatzgebühren auf Antrag auf maximal zwei Zusatzgebühren begrenzt werden. Im Text der geltenden Verordnung heißt es:

„Im Fall einer unberechtigten Straßenbenutzung kann der Straßenbenutzer, der Fahrzeughalter oder der Fahrzeugeigentümer innerhalb von 15 Kalendertagen nach Erhalt der Aufforderung zur Entrichtung der Zusatzgebühr schriftlich oder persönlich im Büro der NMGD AG bzw. des mit der NMGD AG mitwirkenden Kundendienstbüros beantragen, dass die Verpflichtung zur Zusatzgebührzahlung in einem Höchstbetrag von zwei Zusatzgebühren festgelegt wird, wenn für ihm in dem Zeitraum zwischen der in der Zahlungsaufforderung aufgeführten unberechtigten Straßennutzung und dem Erhalt der Zahlungsaufforderung mehr als zweimal die Verpflichtung zur Zusatzgebührzahlung auferlegt wurde. Der Antrag kann innerhalb einer Frist von 15 Tagen nach Erhalt der ersten Aufforderung eingereicht werden. Der Eigentümer bzw. Halter des Fahrzeuges darf in jedem Kalenderjahr nur einmal einen Antrag zum demselben amtlichen Kennzeichen einreichen.“
Hier ist also besondere Eile geboten. Man sollte sich umgehend an das auffordernde Inkassobüro wenden. Wer die knappe Frist verstreichen lässt, muss danach alle Zahlungsaufforderungen begleichen, schlimmstenfalls sogar mit den erhöhten Beträgen bei verspäteter Zahlung.

 

20 Kommentare

  1. Es ist noch ärgerlicher wenn die Zeitraum und auch das Kennzeichen übereinstimmen, die Länderkode ist aber falsch. De rumänischer Tankstellenmitarbeiter wo die Vignette gekauft wurde hatte für meine wiener Kennzeichen RO als Länder Kode eingegeben. Nun kammen 2 Zahlungsaufforderungen: 149,50€ und 131€. Die wollen eine Kopie des Zullassungssceines (die ich nicht mehr habe da inzwischen das Auto verkauft wurde) und 60€ für die Korrektur. Das hatte ich in eine Radikalstatt für möglich gehalten, aber nicht in Österreich! Ich habe an Verwante das Auto ausgeborgt, habe die Vignette nicht selbst gekauft und bin nicht mitgefahren!
    Keine Ahnung wie es ausgehen wird, werde aber es abwarten müssen.

  2. Verärgerter Bürger

    Ungarn ist ein Verbrecherstaat, ab sofort lasse ich keinen cent mehr in diesem Land und mache einen großen Bogen drum herum!!! Habe die Vignette an der Tankstelle gekauft, aber diese staatlichen Geldeintreiber kontrollieren natürlich bis zum Weg dahin..Natürlich schaut man auch nicht ob die Person am selben Tag eine Vignette gekauft hat, logisch.

    Einfach nur ärgerlich, also ich werde meinem Ärger vielleicht nächsten Sommer Luft machen und irgend etwas in Ungarn (autobahnraststätte) zerstören, des Seelenfriedens Willen.

    • Ich kann die Verärgerung zwar verstehen, aber Ungarn ist ein Rechtsstaat und handelt korrekt nach geltenden Gesetzen. Die Vignettenpflicht besteht immer, BEVOR man auf die Autobahn fährt. Bei einem nachträglichen Kauf an der Tankstelle ändert das nichts mehr an der festgestellten Tatsache. Zudem genügt es nicht, die Vignette am selben Tag noch zu kaufen, sondern sie muss VORHER gekauft und im elektronischen System registriert sein. Ich kann da nur immer wieder eindringlich drauf hinweisen. Im geschilderten Fall ist die geforderte Nachgebühr gerechtfertigt und wird auch vollstreckt.
      Im Übrigen würde ich dringend davon abraten, eine angekündigte Sachbeschädigung durchzuführen.

      • Wir sind am 22. Dez vom Deutschkreutz in Österreich nach Flughafen Budapest gefahren. An dem Tag war in Ungarn kein Internet. Wir haben (bevor der Autobahn) bei sechs Stellen versucht ein Vignette zu kaufen, ohne Erfolg. Dass ist nicht bestraft worden, aber bei der Rückreise sind wir um 23:55 in Budapest angekommen. Die Information beim bezahlten Parkhaus hat man uns nicht helfen können und bei dieser Reise sind wir nun fotografiert worden, und die deutsche Inkassounternehmen verlangt 141 Euro fürs was die Ungarn uns nicht ermöglichte, ein Vignette zu kaufen. Hat man eine Chance mithilfe Flugticket oder muss ich zum ÖTV? Irgendeine Erfahrung?

        • Das ist ja wirklich sehr unglücklich gelaufen. (Wieso gab es eigentlich die Vignette nicht an der Tankstelle zu kaufen?) Rechtlich besteht leider keine Handhabe dagegen. Ich würde aber versuchen, rasch der ungarischen Autobahninkasso Eggenfelden (E-Mail-Adresse steht im Beitrag) dieses Problem zu schildern und zu bitten, ob hier von der Strafe abgesehen werden kann. Auf jeden Fall schnell reagieren, sonst wird es teurer. Viel Glück dabei und ich würde mich freuen, hier zu erfahren, wie es ausgegangen ist.

    • Habe scon in Österreich gekauft….es fängt schon da an….denk nach …

  3. Dejan Kostic - Ein Konsument aus Österreich

    Die ungarischen Behörden generieren gemeinsam mit den Verkaufsstellen S Y S T E M A T I S C H zusätzliche Einnahmen – indem meiner Meinung nach bewusst Fehler von den Verkaufsstellen gemacht werden.
    Und zwar werden die Fehler Wahrnehmungs-Psychologisch so eingebaut, dass die Kontrolle der Vignette vom Konsumenten nur bestätigt werden kann, anbei ein Bespiel für die wahrnehmungs-psychologischen Tricks (in meinem Fall haben die äußeren Lichtverhältnisse Uhrzeit – 4:56 – und Wetterbedingungen ihres noch dazu getan):
    „Aufgrund enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid.
    Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen „

    Wenn man(n) ihrem Artikel hinsichtlich der Fälle glauben mag – und das tue ich – bestätigt sich meine Annahme, dass diese Vorgehensweise seitens der Verkaufsstellen und den ungarischen Behörden SYSTEM hat, denn über 25.000 Fälle im Jahr 2015 sind nicht Einzelfälle. Da wird ordentlich viel zusätzliches Geld mit der Vorgehensweise verdient und zwar auf Kosten der Konsumenten.

    Einer der Verärgerten Konsumenten von den 25.000 Fällen – meiner Meinung nach gehört das vor dem EUGH

    • Ob manche Verkaufsstellen eventuell absichtlich Fehler machen, kann ich nicht beurteilen. Mir ist das noch nicht passiert. Ich kann nur dringend raten, das eingetragene Kennzeichen genau zu überprüfen oder bequemer die Vignette vorab online zu erwerben, wie ich das in meinem Artikel zur Maut empfehle.

  4. igen olyan idiotakat foglalkoztatnak akik nem kepesek negyjegyü szamot beütni a computerbe, vagy premiumot kapnak erte. A felszolitas utan mineden igazolast a befizetesröl elküldtem e.mailbe !!!!!!!
    egszer kifizettem a mautgebührt azutan mivel a a kedves kollege hibasan adta be rendszamot bekellett fizetnem vagy 50 Euro ügykezelest, majd kaptam egy mailt hogy az ügy le van zarva.
    most ket het mulva ujjabb level fizesek be 260 Eurot.
    Valakik most nagyon hülyen neznek ki !!!!!!!!!!!!!
    Most kezdjek el ügyvedhez rohangalni? ki fizeti ezt meg nekem ?

    • Stammt die E-Mail, dass der Fall abgeschlossen ist, von der Ungarischen Autobahninkasso Eggenfelden? Fragen Sie dort bitte nochmal nach, ob eventuell der Fall nicht richtig abgeschlossen worden ist. Vielleicht können Sie damit weitere Probleme und Kosten vermeiden, bevor Sie zum Anwalt gehen.

  5. Tomislav Vibovec

    Ich brauche die Information wie sich die Gültigskeitzeit bemesst. Ich habe die 10 Tagen Vignette am Abend den 23.12. gekauft. Die Rückreise war am 2.1. um Mittag. Die volle 10 Tage sind nicht abgelaufen. Doch habe ich eine Nachgebührzahlungsbeförderung bekommen. Falls die 23. als ein ganzer Tag berechnet wurde, keine Frage – ich bin schuldig. Falls es nicht so ist, dann soll ich mich beschweren. Übrigens, warum ist es 126 Euro, und nicht 50, wie hier geschrieben?

    • Die Vignetten gelten für 10 ganze Tage, beginnend ab dem Tag des Erwerbs, und zwar ab 0 Uhr. In dem Fall war der 2.1. dann schon der 11.Tag und die Vignette abgelaufen. Beim Online-Erwerb lässt sich das Datum des Gültigkeitsbeginns selbst festlegen, wie mein Beispiel im Maut-Artikel zeigt. Um Schreibfehlern und Probleme durch Sprachschwierigkeiten zu vermeiden, empfehle ich den Online-Erwerb.
      Eine Nachforderung von 126 Euro deutet wohl daraufhin, dass Sie zweimal ohne gültige Vignette erfasst worden sind. Zusatzgebühren können auf Antrag auf maximal 2 Zusatzgebühren begrenzt werden. In Ihrem Fall ist die Nachforderung wohl berechtigt. Sie können aber bei der Ungarischen Autobahninkasso nachfragen und sich erklären lassen, warum der höhere Betrag zustandekommt.

  6. Ich hätte zu dem Thema auch noch eine Frage.
    Wie schon bei den oben geschilderten Beiträgen habe auch ich Post aus Ungarn erhalten.
    Strafe über ca. 120€ bzw. 140€ da ich für meine Hin- únd Rückfahrt nach Budabest angeblich keine Vignette gelöst hätte.
    Diesen Beleg den ich an einer Tankstelle in Ungarn gekauft habe wurde bei der Autoreinigung entsorgt. Gibt es auch für diesen Fall eine Vorgehensweise?

    • Ohne Beleg gibt es leider keine Möglichkeit, die Zahlung der Maut nachzuweisen. Hier werden Sie wohl die Strafe zahlen müssen. Künftig empfiehlt es sich, den Beleg sofort genau zu prüfen und dann mindestens 1 Jahr lang aufzubewahren. Um falsche Angaben zu vermeiden, nutze ich selber lieber den Online-Erwerb vorab.

  7. Guten Tag, mit Überraschung stellen wir fest, dass unser Fahrzeug an mehreren verschiedenen Tagen auf irgendwelchen Straßen in Ungarn keine Mautgebühr gezahlt haben sollte.
    Eine von der Ungarn-Autobahn-Inkasso GmbH geforderte Zahlungspflicht ist Betrug, da dieses Fahrzeug noch nie in Ungarn war, weder verliehen, noch geklaut, noch gefahren. Mit kriminellen Machenschaften versuchen dortige, ungarische Bürger, Geld zu machen und Fotos von nicht-ungarischen Brücken als Beweis vorzulegen.
    Ein „deutsches“ Inkassobüro sollte sich nicht zu deren Helfer degradieren lassen. Bei einigem Rückgrat sollte sich diese web-Seite bemühen, dieser Bande das Handwerk zu legen.
    Von einer Fahrt nach Ungarn ist abzuraten.
    Eine Strafanzeige wegen Betrug ist somit der richtige Weg.

    • Die Kontrolle der Maut in Ungarn übernimmt die Nationale Mauterhebung und nicht einzelne Bürger. Wenn Sie nicht in Ungarn waren, sollten Sie sich auf jeden Fall rasch an die Autobahn-Inkasso wenden und die vermeintlichen Beweise anfordern, um den Sachverhalt klären zu können. Gegebenenfalls sollten Sie dann einen Anwalt einschalten.
      Von einer Fahrt nach Ungarn ist hingegen nicht abzuraten, da Sie nicht einmal dort waren.

  8. Szópjatok ki faszfej banda

  9. Hallo,

    1.
    Wieso bekomme ich als Österr. die Zahlungsaufforderung Ersatzmaut nicht von einem Österr. Inkasso
    2.
    Muss mir nicht so ein Inkasso Brief persönlich durch den Postboten übergeben werden? Um einen Nachweis zu haben das ich den Brief auch erhalten habe! Habe meinen im Briefkasten gefunden.
    3.
    Und wieso gleich über Inkasso und nicht normale Zahlungsaufforderung
    4.
    Wieso soll ich 140€ zahlen und oben sehe ich einige müssen nur 50€ zahlen

    • Hallo, zumindest ein paar Hinweise zu den Fragen,
      laut ungarischem Gesetz und der deutschen Postzustellungsverordnung ist der Empfänger für die Zustellbarkeit verantwortlich. In Österreich kenne ich mich nicht aus. Generell ist die ungarische Autobahninkasso Eggenfelden für Nachgebühren im Ausland (wohl auch in Österreich) zuständig. Zur Höhe der Nachgebühr sollten Sie direkt dort nachfragen, woran das liegen kann: andere Fahrzeugkategorie, erste Aufforderungen ignoriert oder Mehrfachinkasso.

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