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Post von der Ungarischen Autobahn Inkasso – das ist zu tun

Immer wieder ärgern sich Touristen über eine Zahlungsaufforderung von der Ungarische Autobahn Inkasso GmbH. So reagieren Sie richtig bei einem Strafzettel oder Bußgeld.

Bezüglich der Maut in Ungarn kommt es immer wieder zu Fragen und Streitfällen (siehe auch die Kommentare meinem Mautartikel), vor allem, weil regelmäßig deutsche Touristen Post von der Ungarische Autobahn Inkasso GmbH in Eggenfelden erhalten. Manche ignorieren das zunächst, andere fühlen sich abgezockt. Die Rechtslage ist aber eindeutig. Ich habe bei der Autobahn Inkasso nachgefragt.

Die Autobahn Inkasso ist rechtmäßig

Schreiben und Zahlungsaufforderungen von der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH sind echt und ernst zu nehmen. Es handelt sich nicht um dubiose Geldeintreiber. Die Ungarische Autobahn Inkasso ist ein vom TÜV Saarland geprüftes und vom BFIF zertifiziertes Inkassounternehmen sowie Mitglied im deutschen Bundesverband für Inkasso und Forderungsmanagement. Auf Schreiben von dort müssen Sie auf jeden Fall reagieren, weil diese Forderungen rechtmäßig in Deutschland eingetrieben werden. Wer abwartet, bezahlt am Ende deutlich mehr.

Schnell sein ist oberstes Gebot

Unabhängig vom konkreten Fall ist es immer richtig, sich schnell um die Angelegenheit zu kümmern. Für Widerspruchsmöglichkeiten gibt es begrenzte Fristen und bei verspäteter oder ignorierter Zahlung wird die fällige Gebühr deutlich höher. 30 Tage sind einzuhalten. Wenn ein Widerspruch wenig Aussicht auf Erfolg hatte, sollte der Betrag der Zusatzgebühr innerhalb von 30 Tagen überwiesen werden. Bis dahin kostet es derzeit (Stand 2016) für PKW und auch Wohnmobile (Kategorien D1, D2 und U) 14.875 Ft (knapp 50 Euro), danach vervierfacht sich die Zusatzgebühr auf 59.500 Ft (knapp 200 Euro). Die Frist beginnt bei einer Kontrolle vor Ort ab dem Kontrolldatum und bei einer elektronischen Kontrolle ab Erhalt der Zahlungsaufforderung.

Lohnt sich ein Widerspruch?

Häufig ist die Nachforderung berechtigt, weil Zeitraum, Kennzeichen oder Kategorie der E-Vignette (E-Matrica) falsch waren oder versehentlich ein Autobahnabschnitt ohne Vignette befahren wurde. Wie Dailynews Hungary berichtete, waren 2015 die häufigsten Ursachen für Nachgebühren Fehler im Kennzeichen (15700 Fälle) sowie falsche Kategorien der Vignette (10000 Fälle). Bei rund 8,5 Millionen verkauften Wochenvignetten machen die meisten Fahrer aber bereits alles richtig.
In zwei Fällen lohnt sich ein Widerspruch gegen die Zahlungsaufforderung: bei gekaufter gültiger E-Matrica mit einem Zahlendreher im Kennzeichen sowie eventuell bei mehrfachen Zahlungsaufforderungen. Voraussetzung ist hierbei immer, dass der Beleg über die gekaufte Vignette noch vorliegt. In anderen Fällen empfiehlt es sich, die Zusatzgebühr als „Lehrgeld“ rasch zu bezahlen und künftig Fehler zu vermeiden – siehe Maut in Ungarn. Noch ein paar Hinweise gibt die kleine FAQ der Autobahn Inkasso. Der vollständige Text der geltenden Verordnung kann als PDF-Datei von der Webseite der Nationale Mauterhebung Geschlossene Dienstleistungs AG abgerufen werden.


Falsches Kennzeichen korrigieren

Schnell entsteht ein Tippfehler beim Kauf der Online-Vignette oder erst recht bei der Angabe des Kennzeichens am Schalter vor Ort in Ungarn. Wer den Fehler nicht sofort bemerkt, hat diesen zunächst bestätigt. Dennoch gibt es eine Korrekturmöglichkeit gemäß § 8 (5) der Verordnung Nr. 36/2007. (III.26.) des Ministers für Wirtschaft und Verkehr über die Maut von Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen. Im Wortlaut der Verordnung heißt es dort:

„Bei Angabe eines falschen Kennzeichens ist es möglich, das richtige Kennzeichen – bis maximal 3 Zeichen – innerhalb von 60 Kalendertagen nach Beginn der Gültigkeit der Straßennutzungsberechtigung bzw. innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Zahlungsaufforderung über die aufgrund des falschen Kennzeichens auferlegten Zusatzgebühr bei der NMGD AG bzw. dem mit der NMGD AG mitwirkenden Kundendienstbüro erfassen zu lassen. Im Rahmen des Verfahrens muss der Zulassungsschein des Kraftfahrzeugs, der Kontrollabschnitt oder die Bestätigungsnachricht zum Nachweis des Kaufes der Berechtigung vorgelegt werden.“
In diesem Fall sollte man sich zügig beim auffordernden Inkassobüro melden und dort den Nachweis der erworbenen Vignette sowie eine Kopie des Fahrzeugscheins, aus dem das Kennzeichen ersichtlich ist, vorlegen. Korrekturen des Kennzeichens für die Vignette (maximal 3 Stellen) sind gebührenpflichtig und kosten derzeit 1470 Ft pro Zeichen (knapp 5 Euro) zuzüglich Bearbeitungsgebühren und Auslagen der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH und letztlich plus Mehrwertsteuer. Nachweisende Dokumente können per E-Mail an info@autobahninkasso.de, per Fax aus Deutschland über 08721-5069760 oder aus Ungarn an 06-1-4801133 eingereicht werden.

Mehrfach-Inkasso begrenzen

Mehrfache Zahlungsaufforderungen für eine Zusatzgebühr sind besonders ärgerlich. Grundsätzlich gilt aber: Bei einer unberechtigten Nutzung der Autobahn darf der Fahrzeughalter für jeden Tag eine Zahlungsaufforderung bekommen. Wer also an 3 Tagen jeweils ohne gültige Vignette fotografiert wurde, kann auch 3 Zahlungsaufforderungen erhalten und muss diese zunächst auch bezahlen. In Ungarn ist aber durch § 7 / A (9) der Verordnung Nr. 36/2007. (III.26.) des Ministers für Wirtschaft und Verkehr über die Maut von Autobahnen, Autostraßen und Hauptstraßen gesetzlich geregelt, dass die Zusatzgebühren auf Antrag auf maximal zwei Zusatzgebühren begrenzt werden. Im Text der geltenden Verordnung heißt es:

„Im Fall einer unberechtigten Straßenbenutzung kann der Straßenbenutzer, der Fahrzeughalter oder der Fahrzeugeigentümer innerhalb von 15 Kalendertagen nach Erhalt der Aufforderung zur Entrichtung der Zusatzgebühr schriftlich oder persönlich im Büro der NMGD AG bzw. des mit der NMGD AG mitwirkenden Kundendienstbüros beantragen, dass die Verpflichtung zur Zusatzgebührzahlung in einem Höchstbetrag von zwei Zusatzgebühren festgelegt wird, wenn für ihm in dem Zeitraum zwischen der in der Zahlungsaufforderung aufgeführten unberechtigten Straßennutzung und dem Erhalt der Zahlungsaufforderung mehr als zweimal die Verpflichtung zur Zusatzgebührzahlung auferlegt wurde. Der Antrag kann innerhalb einer Frist von 15 Tagen nach Erhalt der ersten Aufforderung eingereicht werden. Der Eigentümer bzw. Halter des Fahrzeuges darf in jedem Kalenderjahr nur einmal einen Antrag zum demselben amtlichen Kennzeichen einreichen.“
Hier ist also besondere Eile geboten. Man sollte sich umgehend an das auffordernde Inkassobüro wenden. Wer die knappe Frist verstreichen lässt, muss danach alle Zahlungsaufforderungen begleichen, schlimmstenfalls sogar mit den erhöhten Beträgen bei verspäteter Zahlung.

 

157 Kommentare

  1. Es ist noch ärgerlicher wenn die Zeitraum und auch das Kennzeichen übereinstimmen, die Länderkode ist aber falsch. De rumänischer Tankstellenmitarbeiter wo die Vignette gekauft wurde hatte für meine wiener Kennzeichen RO als Länder Kode eingegeben. Nun kammen 2 Zahlungsaufforderungen: 149,50€ und 131€. Die wollen eine Kopie des Zullassungssceines (die ich nicht mehr habe da inzwischen das Auto verkauft wurde) und 60€ für die Korrektur. Das hatte ich in eine Radikalstatt für möglich gehalten, aber nicht in Österreich! Ich habe an Verwante das Auto ausgeborgt, habe die Vignette nicht selbst gekauft und bin nicht mitgefahren!
    Keine Ahnung wie es ausgehen wird, werde aber es abwarten müssen.

  2. Verärgerter Bürger

    Ungarn ist ein Verbrecherstaat, ab sofort lasse ich keinen cent mehr in diesem Land und mache einen großen Bogen drum herum!!! Habe die Vignette an der Tankstelle gekauft, aber diese staatlichen Geldeintreiber kontrollieren natürlich bis zum Weg dahin..Natürlich schaut man auch nicht ob die Person am selben Tag eine Vignette gekauft hat, logisch.

    Einfach nur ärgerlich, also ich werde meinem Ärger vielleicht nächsten Sommer Luft machen und irgend etwas in Ungarn (autobahnraststätte) zerstören, des Seelenfriedens Willen.

    • Ich kann die Verärgerung zwar verstehen, aber Ungarn ist ein Rechtsstaat und handelt korrekt nach geltenden Gesetzen. Die Vignettenpflicht besteht immer, BEVOR man auf die Autobahn fährt. Bei einem nachträglichen Kauf an der Tankstelle ändert das nichts mehr an der festgestellten Tatsache. Zudem genügt es nicht, die Vignette am selben Tag noch zu kaufen, sondern sie muss VORHER gekauft und im elektronischen System registriert sein. Ich kann da nur immer wieder eindringlich drauf hinweisen. Im geschilderten Fall ist die geforderte Nachgebühr gerechtfertigt und wird auch vollstreckt.
      Im Übrigen würde ich dringend davon abraten, eine angekündigte Sachbeschädigung durchzuführen.

      • Wir sind am 22. Dez vom Deutschkreutz in Österreich nach Flughafen Budapest gefahren. An dem Tag war in Ungarn kein Internet. Wir haben (bevor der Autobahn) bei sechs Stellen versucht ein Vignette zu kaufen, ohne Erfolg. Dass ist nicht bestraft worden, aber bei der Rückreise sind wir um 23:55 in Budapest angekommen. Die Information beim bezahlten Parkhaus hat man uns nicht helfen können und bei dieser Reise sind wir nun fotografiert worden, und die deutsche Inkassounternehmen verlangt 141 Euro fürs was die Ungarn uns nicht ermöglichte, ein Vignette zu kaufen. Hat man eine Chance mithilfe Flugticket oder muss ich zum ÖTV? Irgendeine Erfahrung?

        • Das ist ja wirklich sehr unglücklich gelaufen. (Wieso gab es eigentlich die Vignette nicht an der Tankstelle zu kaufen?) Rechtlich besteht leider keine Handhabe dagegen. Ich würde aber versuchen, rasch der ungarischen Autobahninkasso Eggenfelden (E-Mail-Adresse steht im Beitrag) dieses Problem zu schildern und zu bitten, ob hier von der Strafe abgesehen werden kann. Auf jeden Fall schnell reagieren, sonst wird es teurer. Viel Glück dabei und ich würde mich freuen, hier zu erfahren, wie es ausgegangen ist.

      • Audio-Video Spalinger

        Ich war im Januar 17 mit einem Mietauto in Ungarn für 5 Tage. Ich habe das Pickerl gelöst, aber trotzdem 3 Bussen bekommen über je 277.95 am 10.5. bekam der Vermieter die engeschriebenen Briefe. Ich bekomme nun über 30 Tage später das erste Mal Bescheid. Unterdessen wurde vermutlich die Busse immer erhöht.

        Was kann ich tun? Ich kann ja für die Verzögerung des Vermieters nichts dafür. Ich befürchte auch dass ich keinen Beleg mehr habe nach über 6 Monaten.

        • Hallo,
          das ist wohl sehr unglücklich gelaufen. Hoffentlich finden Sie noch den Beleg, um eventuell etwas unternehmen zu können.
          Ohne Belege werden Sie wahrscheinlich wohl zahlen müssen. Falls der Beleg vorhanden ist, sollten Sie das Kennzeichen dort mit dem vom Mietwagen vergleichen und danach gegebenenfalls einen Anwalt konsultieren.
          Falls das Kennzeichen richtig ist, würde ich versuchen, dagegen vorzugehen. Bei einem Fehler im Kennzeichen könnten Sie höchstens freundlich bei der betreffenden Bußgeldstelle anfragen und die Situation schildern.
          Bei der Zeitverzögerung besteht aber wohl kein rechtlicher Anspruch mehr auf Korrektur. Ich kann dies aber nicht verbindlich aussagen. Viel Glück für den weiteren Ablauf

      • markus breitbach

        bin letztes jahr mit einem lkw nach rumänien,an der grenze östereich ungarn wollte ich die maut bis oradea bezahlen,der beitrag war viel zu hoch,nach meiner beschwerde wurde die dame unfreundlich,stellte mir aber dann die richtige höhe der maut aus,fügte aber ohne das ich es sehen konnte nicht oradea sondern arad als fahrziel ein.in oradea wurden wir dann schon erwartet,und mussten knapp 1000 euro strafe oder 500 euro in die taschedes beamten .habe dann lieber 1000 euro bezahlt,worauf die zöllner noch unfreundlicher wurden,nach gesprächen mit anderen lkw-fahrern ist das wohl eine gängige methode in ungarn.

      • Ich hoffe Deutschland führt auch bald die Autobahnmaut für PKW ein.
        Somit vergesse ich dann such nicht in Ungsrn sie zu Lösen.
        Eine Durchfahrt von Nadlag nach Raika kostet 120€ Und nicht 50€.
        Vier Stunden durch Ungarn!!

    • Habe scon in Österreich gekauft….es fängt schon da an….denk nach …

  3. Dejan Kostic - Ein Konsument aus Österreich

    Die ungarischen Behörden generieren gemeinsam mit den Verkaufsstellen S Y S T E M A T I S C H zusätzliche Einnahmen – indem meiner Meinung nach bewusst Fehler von den Verkaufsstellen gemacht werden.
    Und zwar werden die Fehler Wahrnehmungs-Psychologisch so eingebaut, dass die Kontrolle der Vignette vom Konsumenten nur bestätigt werden kann, anbei ein Bespiel für die wahrnehmungs-psychologischen Tricks (in meinem Fall haben die äußeren Lichtverhältnisse Uhrzeit – 4:56 – und Wetterbedingungen ihres noch dazu getan):
    „Aufgrund enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid.
    Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen „

    Wenn man(n) ihrem Artikel hinsichtlich der Fälle glauben mag – und das tue ich – bestätigt sich meine Annahme, dass diese Vorgehensweise seitens der Verkaufsstellen und den ungarischen Behörden SYSTEM hat, denn über 25.000 Fälle im Jahr 2015 sind nicht Einzelfälle. Da wird ordentlich viel zusätzliches Geld mit der Vorgehensweise verdient und zwar auf Kosten der Konsumenten.

    Einer der Verärgerten Konsumenten von den 25.000 Fällen – meiner Meinung nach gehört das vor dem EUGH

    • Ob manche Verkaufsstellen eventuell absichtlich Fehler machen, kann ich nicht beurteilen. Mir ist das noch nicht passiert. Ich kann nur dringend raten, das eingetragene Kennzeichen genau zu überprüfen oder bequemer die Vignette vorab online zu erwerben, wie ich das in meinem Artikel zur Maut empfehle.

      • Ungarn ist kein rechtsstaat,daran besteht kein Zweifel !
        Und als Deutsche oder Ausländer wird man regelmäßig abgezockt, die Fehlerquote an der Grenze bei eintragen von Autokennzeichen ist zu hoch um nicht absichtlich zu sein.

        • Da kann ich Dir nur Recht geben, hier wird man hinterhältig und absichtlich in die Falle gelockt ,ich habe es selber erlebt. Es geht nur um Abzocke ..

    • Hallo Sie haben vollkommend Recht, genauso erging es mir auch . Der Betrug hat System in Ungarn, wenn ich mit meiner Zulassung zur Mautstelle gehe möchte ich die richtige Maut bekommen (übrigends ist es eine ungarische Zulassung ) Es wurde mir die D1 verkauft na gut dachte ich die D1 geht bis 3,5 Tonnen mein KFZ hat ja nur knapp 2Tonnen wird schon richtig sein, denkste falsch gedacht ,mußte für den Fehler nun knapp 500€ Buße zahlen .Für mich ist es Betrug und das hat System in Ungarn..Danke

    • Genauso ist es das kann ich nur bestätigen. Die Abzocke hat System . Das ist mies und fies dieses vorgehen nur um Kohle zu machen!!!!!

  4. igen olyan idiotakat foglalkoztatnak akik nem kepesek negyjegyü szamot beütni a computerbe, vagy premiumot kapnak erte. A felszolitas utan mineden igazolast a befizetesröl elküldtem e.mailbe !!!!!!!
    egszer kifizettem a mautgebührt azutan mivel a a kedves kollege hibasan adta be rendszamot bekellett fizetnem vagy 50 Euro ügykezelest, majd kaptam egy mailt hogy az ügy le van zarva.
    most ket het mulva ujjabb level fizesek be 260 Eurot.
    Valakik most nagyon hülyen neznek ki !!!!!!!!!!!!!
    Most kezdjek el ügyvedhez rohangalni? ki fizeti ezt meg nekem ?

    • Stammt die E-Mail, dass der Fall abgeschlossen ist, von der Ungarischen Autobahninkasso Eggenfelden? Fragen Sie dort bitte nochmal nach, ob eventuell der Fall nicht richtig abgeschlossen worden ist. Vielleicht können Sie damit weitere Probleme und Kosten vermeiden, bevor Sie zum Anwalt gehen.

  5. Tomislav Vibovec

    Ich brauche die Information wie sich die Gültigskeitzeit bemesst. Ich habe die 10 Tagen Vignette am Abend den 23.12. gekauft. Die Rückreise war am 2.1. um Mittag. Die volle 10 Tage sind nicht abgelaufen. Doch habe ich eine Nachgebührzahlungsbeförderung bekommen. Falls die 23. als ein ganzer Tag berechnet wurde, keine Frage – ich bin schuldig. Falls es nicht so ist, dann soll ich mich beschweren. Übrigens, warum ist es 126 Euro, und nicht 50, wie hier geschrieben?

    • Die Vignetten gelten für 10 ganze Tage, beginnend ab dem Tag des Erwerbs, und zwar ab 0 Uhr. In dem Fall war der 2.1. dann schon der 11.Tag und die Vignette abgelaufen. Beim Online-Erwerb lässt sich das Datum des Gültigkeitsbeginns selbst festlegen, wie mein Beispiel im Maut-Artikel zeigt. Um Schreibfehlern und Probleme durch Sprachschwierigkeiten zu vermeiden, empfehle ich den Online-Erwerb.
      Eine Nachforderung von 126 Euro deutet wohl daraufhin, dass Sie zweimal ohne gültige Vignette erfasst worden sind. Zusatzgebühren können auf Antrag auf maximal 2 Zusatzgebühren begrenzt werden. In Ihrem Fall ist die Nachforderung wohl berechtigt. Sie können aber bei der Ungarischen Autobahninkasso nachfragen und sich erklären lassen, warum der höhere Betrag zustandekommt.

      • Christian van Bergen

        Bitte beachten.

        Beim kauf der 10 Tagevignette beginnt die Gültigkeit zum Zeitpunkt des Kaufs.

        Beispiel:

        Kauf am 01.04.2018 um 10:00 Uhr.
        Beginn der Gültigkeit (wie aufgedruckt) 01.04.2018 um 10:00 uhr
        Gültigkeit: HEUTE also am 01.04.2018 ab 10:00 Uhr bis 10.04.2018 um 23:59 Uhr

        Also 9 volle Tage plus der Kauftag ab 10:00 Uhr

        Kauft man die Vignette aber im Voraus für z.B. 5 Tage im Voraus, beginnt die Vignette um 00:00 Uhr und endet 10 Tage später um 23:59 Uhr und ist dadurch 10 volle Tage gültig.

        Bei Fragen wenden Sie sich gerne direkt an unsere Hotline unter +49 – 8721 – 5069 70

        Christian van Bergen

  6. Ich hätte zu dem Thema auch noch eine Frage.
    Wie schon bei den oben geschilderten Beiträgen habe auch ich Post aus Ungarn erhalten.
    Strafe über ca. 120€ bzw. 140€ da ich für meine Hin- únd Rückfahrt nach Budabest angeblich keine Vignette gelöst hätte.
    Diesen Beleg den ich an einer Tankstelle in Ungarn gekauft habe wurde bei der Autoreinigung entsorgt. Gibt es auch für diesen Fall eine Vorgehensweise?

    • Ohne Beleg gibt es leider keine Möglichkeit, die Zahlung der Maut nachzuweisen. Hier werden Sie wohl die Strafe zahlen müssen. Künftig empfiehlt es sich, den Beleg sofort genau zu prüfen und dann mindestens 1 Jahr lang aufzubewahren. Um falsche Angaben zu vermeiden, nutze ich selber lieber den Online-Erwerb vorab.

    • Es besteht die Möglichkeit, eine Kopie der Vignette an der Verkaufsstelle anzufordern.
      Informationen zu den Verkaufsstellen und ein Formular zur Vignettenanforderung finden Sie auf der Homepage der Ungarischen Autobahninkasso GmbH

  7. Guten Tag, mit Überraschung stellen wir fest, dass unser Fahrzeug an mehreren verschiedenen Tagen auf irgendwelchen Straßen in Ungarn keine Mautgebühr gezahlt haben sollte.
    Eine von der Ungarn-Autobahn-Inkasso GmbH geforderte Zahlungspflicht ist Betrug, da dieses Fahrzeug noch nie in Ungarn war, weder verliehen, noch geklaut, noch gefahren. Mit kriminellen Machenschaften versuchen dortige, ungarische Bürger, Geld zu machen und Fotos von nicht-ungarischen Brücken als Beweis vorzulegen.
    Ein „deutsches“ Inkassobüro sollte sich nicht zu deren Helfer degradieren lassen. Bei einigem Rückgrat sollte sich diese web-Seite bemühen, dieser Bande das Handwerk zu legen.
    Von einer Fahrt nach Ungarn ist abzuraten.
    Eine Strafanzeige wegen Betrug ist somit der richtige Weg.

    • Die Kontrolle der Maut in Ungarn übernimmt die Nationale Mauterhebung und nicht einzelne Bürger. Wenn Sie nicht in Ungarn waren, sollten Sie sich auf jeden Fall rasch an die Autobahn-Inkasso wenden und die vermeintlichen Beweise anfordern, um den Sachverhalt klären zu können. Gegebenenfalls sollten Sie dann einen Anwalt einschalten.
      Von einer Fahrt nach Ungarn ist hingegen nicht abzuraten, da Sie nicht einmal dort waren.

    • Da kann ich Dir nur Recht geben. Ich habe selbst die bittere Erfahrung gemacht das es große Betrüger sind und dazu Holzköpfe bzw. Betonköpfe ,mit diesen kann man nicht reden, die das sitzen sind stur und beharren auf ihr Recht, was aber Unrecht ist . solche Idioten habe ich noch nie erlebt .da fahre ich lieber 10x nach Spanien oder Frankreich ,dort klappt es super mit der Maut,da habe ich noch nie Probleme gehabt. Ziehst das Ticket und dann wird abgerechnet die gefahrenen KM, gute Sache . Das verrückte in Ungarn ist daran, man macht die Leute wuschig in der Birne, so das diese nicht wissen was ist richtig oder falsch.Ein irreführendes System ist das und auch gewollt. das beweisen schon die 25000 angeblichen Verstöße.

      • Dann fahr doch nach Frankreich und zahle satte Kilometerpreise. In Ungarn funktioniert die Maut ganz einfach und ohne lästige Stationen. Man bezahlt vorher (am besten bequem online oder pet App) und kann dann einfach fahren.

  8. Szópjatok ki faszfej banda

  9. Hallo,

    1.
    Wieso bekomme ich als Österr. die Zahlungsaufforderung Ersatzmaut nicht von einem Österr. Inkasso
    2.
    Muss mir nicht so ein Inkasso Brief persönlich durch den Postboten übergeben werden? Um einen Nachweis zu haben das ich den Brief auch erhalten habe! Habe meinen im Briefkasten gefunden.
    3.
    Und wieso gleich über Inkasso und nicht normale Zahlungsaufforderung
    4.
    Wieso soll ich 140€ zahlen und oben sehe ich einige müssen nur 50€ zahlen

    • Hallo, zumindest ein paar Hinweise zu den Fragen,
      laut ungarischem Gesetz und der deutschen Postzustellungsverordnung ist der Empfänger für die Zustellbarkeit verantwortlich. In Österreich kenne ich mich nicht aus. Generell ist die ungarische Autobahninkasso Eggenfelden für Nachgebühren im Ausland (wohl auch in Österreich) zuständig. Zur Höhe der Nachgebühr sollten Sie direkt dort nachfragen, woran das liegen kann: andere Fahrzeugkategorie, erste Aufforderungen ignoriert oder Mehrfachinkasso.

      • Hallo liebe Leute,

        Ich habe einen sehr unglücklichen Fall erlebt.
        Wir wollten von Bratislava nach Wien zurück fahren und haben die Ausfahrt verpasst. Den Strassenverlauf weiter wollte ich irgendwo abbiegen aber weit und breit keine Abfahrt mehr, und dann auf einmal die ungarische Grenze vor mir. Von dort bin ich dann rechts die Abzweigung genommen was Anscheined nur LKWs benutzen. Weit und breit keine Kontrolle, bin dann einfach weiter gefahren durch die Hütten die nicht besetzt waren. Von dort irgendwie kurz auf die Autobahn und dann gleiCh bei der Ausfahrt Rajka abgebogen wo ich über einen „ich denke mal Bundesstraße nach Slowakei wieder kam“.

        Mit wieviel Strafe kann ich denn rechnen?
        Weiss jemand ob die Videpkontrolle gleich bei der Grenze ist?

        So unglücklich die Ganze Situation

        • Hallo,
          das ist dumm gelaufen. Die Kontrollen erfolgen voll elektronisch, so dass es möglich wäre, dass dies bereits in Grenznähe erfolgt ist. Vielleicht haben Sie ja aber Glück.
          Falls Sie Post von der Ungarischen Autobahn Inkasso erhalten, sollten Sie die Strafe wohl zahlen. Sie dürfte rund 50 Euro betragen.
          Viele Grüße von Peter

          • Vielen Dank für diese schnelle Antwort.

            GlauBen sie das die mich bestrafen weil ich den LKW Abschnitt benutzt habe.
            Oder werden die Kameras entdecken das ich ein PKW bin.

            Habe Angst das die mir eine LKW Strafe schicken könnten.

            Mfg

          • Über das Nummerschild wird das Fahrzeug und schließlich der Halter ermittelt. Es kann also nur eine Strafe für PKW kommen, vielleicht passiert aber auch gar nichts. Viel Glück dafür

          • da hilft nur vorher ein anderes Nummenschild anbauen dann sollen die zusehen wo sie ihre scheiß Briefe loswerden

  10. Vielen dank

    Mfg

  11. Magda Schleich

    Meiner meinung nach müsten eigentlich die unfähigen mitarbeiter für den schaden aufkommen wenn sie falsche kennzeichennummer eintippen und nicht die leute abzocken die ehrlich bezahlen

    • Beim Kauf der Vignette bestätigt der Käufer sämtliche Daten auf der Vignette mit seiner Unterschrift.
      Die Vignette sollte sofort beim Kauf kontrolliert werden.
      Anstatt die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben – gilt: „Augen auf beim Vignettenkauf“!

  12. hallo allerseits,

    ich habe einen ähnlichen fall wo ich nicht weiß wie ich wie die rechtsgrundlage hierzu ist und bitte um etwas unterstützung/tips…
    mir ist folgendes passiert:
    anfang september bei einreise in ungarn systemausfall auf unbestimmte zeit somit nicht möglich gewesen eine vignette zu erwerben. im weiteren streckenverlauf noch 3x angehalten um bei verschiedenen verkausfsstellen den status zu hinterfragen um ggf eine vignette zu erwerben was nicht erfolgreich war. kurz vor ausreise (nach ca. 3 stündiger durchfahrt) „geblitzt“ bzw im system als nichtzahler registriert.

    januar bekam ich post aus ungarn (EPC Hungary Kft) und da fängt das kuriose an:

    schreiben wurde am 01.12.2016 erstellt sowie laut ungarischen poststempel am 01.12.2017 als Einschreiben mit Rückschein versendet.
    Mir wurde das schreiben am 07.01.2017 (Samstag) laut deutscher postzustellungsurkunde zugestellt bzw. konnte es erst am 10.01.2017 (Dienstag) abholen was, wenn ich mich nicht täusche, als tatsächliches zustellungsdatum wenn Einschreiben/Rückschein gilt.
    zahlungsfrist im schreiben für das reguläre bußgeld war bis 03.01.2017 > somit habe ich das schreiben erst nach ablauf der frist erhalten. nichtsdestotrotz nach prüfung der echtheit des schreibens etc. habe ich kulanterweise /nachweis, dies, jenes, lauferei anwalt, aufwände, kein bock auf lauferei/ den zum 03.01.2017 in frist gesetzten betrag am 23.01.2017 überwiesen – also 10 tage nach erhalt bzw bekanntgabe des bußgeldbescheides.

    mittlerweile erkennt mir das aber die EPC Hungary auch nach einer beschwerde nicht an und verlangt stumpf das erhöhte bußgeld.

    was kann ich tun? rechtlich gesehen besteht doch in diesem fall keine grundlage – weder nach deutschem ungarischen oder europäischen recht?
    gibt es sowas wie „bekanntgabe nach fristsetzung“? und wenn ja fängt die fristsetzung nicht erst nach der bekanntgabe neu an – also in diesem fall 30 tage nach erhalt des bußgeldbescheids?

    sehr dankbar für weitere informationen…

    beste grüße an alle…

    • Hallo, ich kann hier natürlich keine Rechtsauskunft geben. Da aber natürlich der Nachweis per Postzustellungsurkunde das spätere Datum in Januar belegt, könnte man nach meinem Verständnis da noch nicht im Verzug sein. Ich würde hier aber raten, einen Anwalt zu konsultieren. Eventuell kann der ADAC Verkehrsrechtsschutz weiterhelfen. Alles Gute dafür

  13. Hallo,

    ich habe eine Strafe in Höhe von 45.000 Forint erhalten. Kann ich diese Strafe in EUR mit heutigem Wechselkurs bezahlen? Wie zahle ich es in Forint, es ist viel zu teuer dann!

    • Hallo, von wo haben Sie die Strafe in Forint erhalten? In Deutschland kommt die Zahlungsaufforderung normalerweise aus Eggenfelden in Euro. Die genannten 45000 Ft entsprechen etwa 150 Euro. Bei einer Auslandsüberweisung nach Ungarn habe ich noch keine Erfahrungen, aber vielleicht hilft diese Seite hier etwas weiter: https://www.geldueberweisen.com/ungarn/

  14. Gilbert Siller

    Hallo, ich war am 19.03.17 nach Ungarn unterwegs. Ich wollte nach Györ. Ich wollte die Autobahn vermeiden und suchte bereits zuhause nach einem Weg, um bei Nickelsdorf auf die Landstraße nach Györ zu kommen. Ich gab in mein Navi eine Straße in Nickelsdorf ein, von der ich dann weiter auf der Landstraße nach Györ hätte fahren können. Ich war erstaunt, dass mein Navi mich nicht veranlasste, die Ausfahrt zu nehmen, die ich bereits zuhause recherchiert habe. Ich dachte mir, vielleicht käme noch eine Ausfahrt. Fehlanzeige! Schon stand ich vor ein paar Kiosks, welche Vignetten verkauften. Ich wollte ja nicht auf die ungarische Autobahn und fragte eine Frau, die zufällig in der Nähe war, wie ich denn zurückkäme. Sie antwortete, das ginge jetzt nicht mehr. Das gleiche fragte ich auch noch bei einem Vignettenverkäufer. Der antwortete dasselbe. Ich fragte, wie ich noch die Autobahn umgehen könnte. Er antwortete: „200 Meter weiterfahren, dann ausfahren!“ Schon war ich auf der Autobahn. Ich suchte sofort die erste Ausfahrt und fuhr aus. Das war’s. Irgendwo auf dieser kurzen Strecke musste ich dann geblitzt worden sein. Davon merkte ich aber nichts.
    Meine Frage wäre: Hätte ich da eine Chance ungeschoren davon zu kommen?

    • Die Kennzeichen werden per Videokamera erfasst, was der Fahrer nicht bemerkt. Wenn nun die Zahlungsaufforderung vorliegt, müssen Sie diese auch bezahlen, denn es genügt eben auch ein kurzes Stück Autobahnfahrt ohne Vignette. An diesem wichtigen Grenzübergang wäre ich sowieso davon ausgegangen, dass bald kontrolliert wird. Als mautfreie Strecke müsste man von Nickelsdorf auf Straße 10 kommend beim Motel Schlafgut geradeaus weiterfahren auf der Straße Neuteilung, um ohne Autobahn auf die Straße 1 in Ungarn nach Hegyeshalom zu kommen.

  15. Gilbert Siller

    Zusatz für oben: Fahrer ist nicht identisch mit Fahrzeughalter (=Beifahrerin).
    Was würde passieren, wenn man sich nicht rühren würde. Der deutsche Wohnsitz wird von der Halterin maximal 2 Wochen besetzt. Die übrige Zeit verbringt sie im Ausland. Sie ist auf fremde Fahrer angewiesen wegen Gehbehinderung (Ausweis vorhanden).
    Die Zahlungsaufforderung ist erst am 24.Mai 17 eingegangen. Die Post wird nur in größeren Abständen von einem Vertrauten geleert und bei wichtigeren Sachen per Email zugeschickt.

    • Verantwortlich ist letztlich der Fahrzeughalter. Für Gehbehinderte gibt es durchaus Sonderregelungen beim Parken, aber das entbindet nicht von der Mautpflicht. Wenn man sich nicht rührt, wird die Strafgebühr nach Fristablauf erheblich teurer und über das Inkassobüro in Eggenfelden eingetrieben.

  16. Ich habe eine Frage betreffend einer Maut Strafe in Ungarn. Mein Mann erhielt vor 4 Jahren die Geldstrafe weil das Kennzeichen leider falsch war. Der Einspruch wurde nicht akzeptiert, weil angeblich zu spät eingebracht. Wir waren zu diesem Zeitpunkt im Urlaub und die Post wurde uns nicht zugestellt sondern zurück an den Absender geschickt. Wir bekamen dann im September eine Mahnung, es handelt sich um ca 600 €. Den Betrag haben wir bis heute nicht bezahlt, unser Anwalt meinte wir sollen warten bis es zum Gericht kommt, falls es kommt, da wir den Beleg für den Kauf der Vignette aufgehoben haben. Meine Frage ist ob mein Mann jetzt in Ungarn einreisen kann oder wird evtl an der Grenzkontrolle bereits das Geld verlangt?

    • Hallo Svetlana, Mahnungen der Autobahn Inkasso werden leider ziemlich teuer.
      Hebt auf jeden Fall den Beleg weiter gut auf und haltet Euch an den Anwalt (eine Rechtsberatung kann ich hier nicht leisten).
      Grundsätzlich könnt ihr aber in Ungarn einreisen, denn es gibt normalerweise keine Grenzkontrollen (Schengen-Abkommen). Solltet ihr aber durch einen Zufall irgendwo in eine Kontrolle geraten, kann es ungemütlich werden.
      Ich würde mal raten, für den schlimmsten Fall die 600€ bar in Euro oder besser Forint dabei zu haben, denn de ungarische Polizei darf auch vor Ort vollstrecken.

      • Danke für die Antwort! Wann verjährt so eine Strafe? Das Kennzeichen ist nicht mehr das selbe wie von damals, von meinem Mann haben Sie nur den Namen und die Wohnadresse. Wir würden gerne im Sommer durch Ungarn reisen, weil es einfach der kürzeste Weg ist. Danke! Lg, Svetlana

        • Zur Verjährung kann ich wie gesagt keine gesicherten Angaben machen. Da bleibt nur der Weg zum Anwalt. Mit einem anderen Kennzeichen kann ich mir aber nicht vorstellen, dass Sie direkt in Ungarn Probleme bekommen werden. Für die aktuelle Fahrt aber bitte auf die Maut achten (geht auch per App und steht alles auf dem Blog). Gute Fahrt, Peter

  17. Hallo,
    habe eine nette Mahnung der Perfeccta Financial Services GmbH in Wien bekommen.
    Diese bezieht sich auf Mautgebühr inkl. Gebühren in Höhe von 275,46 zzgl. Zinsen 19,44 und Kosten für das Einschreiten 102,36. In Summe also 397,26 die ich dafür zahlen soll, das ich vor über einem Jahr am 18.03.2016 angeblich unberechtigt die Autobahn benutzt hätte. Da es sich um einen Firmenwagen handelt, hat meiner Firma mir das Schreiben weitergeleitet und mir auch mitgeteilt das diesem kein anderes Schreiben voranging. Beleg habe ich nach über einem Jahr leider keinen mehr und kann daher nicht nachweisen was da schiefgelaufen ist. Muss ich jetzt die volle Summe bezahlen ? Finde das sehr dubios !

    • Was da schiefgelaufen ist, kann ich aus der Ferne auch nicht beurteilen. Ohne Beleg sehe ich da aber kaum Chancen. Vermutlich muss die Summe bezahlt werden. Ansonsten würde ich bei einem Anwalt fragen, ob es noch Möglichkeiten gibt.

      • Hallo

        wie muss mein Kenzeichen einrag aussehen ?

        Habe eingetippt mein Kennzeichen: E MM 6710
        Nur auf der Besteigung steht alles zusammengeschrieben: EMM6710
        Werde ich da Probleme bekommen muss ich da was ändern?

        mfg
        yalcin

        • Das ist richtig so. Es dürfen keine Leerzeichen oder Bindestriche enthalten sein. Dann noch auf das richtige Länderkennzeichen achten. Damit sollte alles passen.
          Viele Grüße und Gute Fahrt, Peter

          • Hallo Peter,
            auf deine oben stehende Antwort hätte ich eine Frage.
            Wir sind im Juni in Ungarn gewesen. Die Maut haben wir bezahlt. Auf dem Rechnungsbeleg stehen das Kennzeichen ohne Bindestrich. Im Zulassungsschein und in der Zahlungsaufforderung steht das Kennzeichen mit einem Bindestrich.

            Wie beurteilst du diesen Fall?
            Wie sollte man am besten auf das Inkassobüro zugehen?

            Liebe Grüße
            Daniela

          • Hallo Daniela,
            der Mautbeleg ohne Bindestriche und Leerzeichen ist richtig. In der Zulassung steht das natürlich mit dem Bindestrich. Da liegt der Fehler vermutlich woanders – Länderkennzeichen oder Zeitraum?
            Viele Grüße von Peter

  18. Hallo,
    was ist wenn die Länderkennzeichen statt D ein H enthält, muss ich 2 mal 126,00 Euro zahlen, Abzocker sind die und für Antwort haben die keine Zeit, weill viel oder sehr viel Arbeit in Eggenfelden.
    MfG
    Edith

    • Leider ist es so es sind große Abzocker und wie ich auch selber gespürt habe diktatorische Betonköpfe, die nur an das Geld interessiert sind und keine menschlichen Werte kennen, mit denen kann man auch nicht reden. Um an Geld zu kommen ist diesen jeder Betrug Recht. Ich kann da nur sagen das in Ungarn mir miesen fiesen Mitteln gearbeitet wird.Speziell werden sehr gern Ausländer regelrecht abgezockt, weil diese ja unerfahren sind, das wird ausgenutzt..

  19. Andreas Pallhuber

    Hallo,bin aus Südtirol und habe jetzt auch eine Strafe von 85 Euro erhalten… wusste leider nichts von einer Vignette… naja dumm gelaufen.
    Meine Frage dazu:

    das Datum stimmt mit der Einreise, aber wie ist es mit der Rückreise? Mein Aufenthalt waren 5 Werkstage…..
    Können sie mir dies bitte beatworten?

    Lg und danke im voraus für ihre Antwort

    • Wenn Sie an mehreren Tagen ohne Vignette auf der Autobahn waren, können Sie auch mehrere Zahlungsaufforderungen erhalten. Laut Verordnung können Sie dann aber beantragen, die Strafe auf maximal zwei Zusatzgebühren zu begrenzen. Siehe dazu den Abschnitt „Mehrfach-Inkasso begrenzen“ in meinem Artikel. Viele Grüße von Peter

  20. Grüß Gott, sind am 19.05.2017 mit einem Wohnwagengespann, Zugfahrzeug Merc. Marco Polo (Camper) im KFZ-Brief als Wohnmobil eingetragen und Wohnanhänger, von Harkany üb. Budapest nach D gefahren.
    Am 17.05. kaufte ich an einer Tankstelle die Vingnette für o. gen.Zugfahrzeug die Wohnmobil-Vingnette, Betrag 5950 Ft.
    Heute erhielt ich von der Inkassko Eggenfelden eine Ersatz-Mautaufforderung von 127,26 €.
    Auf dem Beweisfoto war der Wohnanhänger mit dessen KFZ-Kennzeichen zu sehen.
    Bei meinem Anruf bei der ADAC Rechtsabteiling wurde mir mitgeteilt das dies rechtes sei.
    Ich möchte hierzu nur sagen, in keinem Reiseführer, ob DCC, ADAC-Camping– oder Stellplatzfführer, ACSI oder sonstigen Zeitschriften wird man in den Allgemeinen Reiseinformationen darauf hingewiesen, dass für den Wohnanhäger eine extra Vingnette erforderlich ist.
    In der Schweiz ist klar aufgeführt das für beide Fahrzeug jeweils ein Vingnette erforderlich ist.

    Ich ärgere mich, den 127,26 sind im Gegensatz zu max. 10,00 € Maut kein Pappenstiel und außerdem möchte ich mit ruhigen Gewissen auf allen Straßen unterwegs sein.
    Außerdem ärgere ich mich über die Unfähigkeit der deutschen Politiker, bin gespannt ob Sie in den nächsten 10 Jahren ein Mautgesetz zustande bringen.

    Dieses Schreiben soll auch eine Info für andere Gespannfahrer sein.

    Viele Grüße und ein schönes Wochenende
    Sepp Müller

    • Grüß Gott, das tut mir leid, dass Sie woanders nicht die richtigen Informationen gefunden haben. Bei einem Wohnmobil mit zusätzlichem Anhänger sind richtigerweise für beide eine Vignette erforderlich. Bei einem ziehenden Fahrzeug der Kategorie D2 (Wohnmobil wie in Ihrem Fall) ist für den Anhänger eine separate Vignette der Kategorie U erforderlich. In meinem Artikel der Maut finden Sie das korrekt erklärt: http://reisewege-ungarn.de/maut-in-ungarn/. Viele Grüße von Peter

  21. Habe heute Post von dem Inkassobüro bekommen
    Ich bin mit einer gültigen Maut Quittung der Klasse D1 in Ungarn geblitzt worden und man hat mein Fahrzeug als D2 eingestuft.
    Ich habe in meinem Mercedes V klasse mit 7 Sitzen (laut Kaufvertrag) gekauft, da er einen Mitteltisch hat.
    zu der Tatzeit war er im hinteren Bereich nur mit 2 Sitzen (als nur 4 Sitze) unterwegs.
    Ist die Einstufung meines Fahrzeugs als 8 Sitzer berechtigt??

    • Das kenne ich was da schief gelaufen ist .Wohnmobile und Transporter müssen die D2 haben , genauso wurde ich auch abkassiert, sind große Lumpen ebend..

    • Christian van Bergen

      Sehr geehrter Forumuser,

      die ungarische Vignette muss laut Mautverordnung zu 100% nach den Daten in der Zulassung erworben werden. Es spielt keine Rolle, ob Sie Ihr Fahrzeug nur mit 7 Sitzen gekauft haben denn sie „könnten“ jederzeit einen weiteren Sitz nachrüsten lassen da dies laut Zulassung so genehmigt ist.

      So ist es in der Mautverordnung vorgeschrieben.

      Sollten Sie noch offene Fragen haben können Sie uns gerne zu den Geschäftszeiten kontaktieren und +49 8721 506 970

      mfg
      Christian van Bergen

  22. Habe meine Vignette auch an der nächsten Tankstelle gekauft und die Strecke vorher wurde ich erfasst. Die wollen jetzt 127€ von mir davon sind 51€ Bearbeitungsgebühr . Ist dass nicht ein wenig unverschämt ?

    • An anderer Stelle wurde hier durch diese Auskunftsseite der ungarischen Inkassostelle angegeben:
      „Die Vignetten gelten für 10 ganze Tage, beginnend ab dem Tag des Erwerbs, und zwar ab 0 Uhr.“
      Wenn das nun stimmt, wäre die gegenteilige Aussage, es gelte erst ab dem Erwerbzeitpunkt unrichtig. Man merkt, dass die Vorgehensweise mit deutscher Gesetzeslogik und Rechtsstaaatlichkeit nichts zu tun hat. Daher sollte man in Dtl. auch keine Zahlungen auf Aufforderung leisten. Geklagt wird meistens nicht.
      beste grüße

  23. Paprika Ficker

    Hallo,
    ich habe auch magyaro Straffe erwischt weil ich paar Stunden später durch HU gefahren bin als meine Vignette gültig war. Ich habe U.A. Inkasso angerufen und gefragt ob da eine KULANZ gibt, die sagten natürlich NEIN. Ich finde das nicht in Ordnung aber Geld verdienen heut‘ zu tage geht nur so. Das schlimmste ist das die Bearbeitungsgebühr viel teurer ist als die Straffe selbst. Dann kommen noch HALTERERMITLUNG??? und AUSLAGEN???
    Was ist das überhaupt???
    Aber das gute in magyarland ist das die Frauen noch immer sehr schön und sehr günstig sind, also ich werde wieder nach magyaro fahren 😉

  24. Zu Pfingsten nach Ungarn gefahren. An der Grenze bei Rajka Vignette gekauft. Die Dame verlangt nach Fahrzeugschein, gibt die Daten ein Ich soll auf dem Display Kontrollieren Sehe unser richtiges Kennzeichen , und Preis für Vignette. Nach 1,5 Monaten kommt der Brief von der Inkasso ich habe ohne gültige Vignette die Autobahn benutzt. Ich geh zum Auto, und hole den Kontrollstreifen der Vignette aus den Handschaufach . Rufe auf der Service Nummer an und das bekomme ich gesagt JA ist ungültig weil die Landeskennung falsch ist statt H sollte ein D dort stehen. Bin vor einer Woche nochmal nach Ungarn das selbe Prozedere an der selben stelle und wieder soll ich auf Display kontrollieren und diesmal sehe ich das H. Frage die Dumme Nuss von Kassiererin warum da ein H und nicht ein D steht, sagt die Prompt ich kauf ja eine Vignette für Ungarn und nicht für Deutschland. Ich bat sie daraufhin in ihrer Landessprache das ab zu ändern bevor ich die Polizei rufe und anzeige wegen versuch des Betruges ihr an den Hals hänge. Also Alle aufpassen das ist ein von Oben vorgegeben, Fehler einzubauen.

    • Mir ist das selbe passiert dass statt einem A ein D steht.

      Ok könnte mir vorstellen dass ich die 1470 Forint 5€ für die Blödheit der Verkaufsstelle gebe.
      Aber stimme ich dann nicht diesem Vorgehen stillschweigend zu.

      Was ist mit einem Musterprozess gegen solches Fehlverhalten

      • Markus F.
        1. September 2017 an 12:56

        Ich würde dies gerne – für einen abzuwartenden Prozess in Deutschland gerne angeben. Und Sie als Zeugen. Würden Sie mir Ihre namen udn Anschrift senden an: funkie42@gmx.de ?
        Vielen Dank.

    • Ich würde dies gerne – für einen abzuwartenden Prozess in Deutschland gerne angeben. Und Sie als Zeugen. Würden Sie mir Ihre namen udn Anschrift senden an: funkie42@gmx.de ?
      Vielen Dank.

    • Genauso ist es ,diese Feststellung habe ich auch gemacht, es ist ein Betrügerstaat, mit dieser Methode kommt man schnell an Geld. Warum wurden jetzt ab 2018 auf einmal die Strafen etwas reduziert ?????
      Dreckschweine seit Ihr nur und große Betrüger..

      • Bitte mäßigen Sie sich. Wie Sie in anderen Kommentaren selber bemerken, sind die Autobahn privatwirtschaftlich betrieben und haben mit dem Staat nichts zu tun. Da ist auch niemand ein Betrüger. Es steht Ihnen frei, die Maut korrekt zu entrichten. Dann haben Sie auch nachträglich keine Probleme.

        • Es sind Betrüger ,den diese Machenschaften stellen eine Rechtsstaatlichkeit in Frage ..Ich werde mich überhaupt nicht mäßigen. Das ist eindeutig Betrug und ich traue mir auch zu sagen das dieser Betrug System hat .Diese Organisation ist kriminell und arbeitet Hand in Hand mit den Mautstellen zusammen.

        • Bitte hören Sie doch mal auf Herr Possepeter diese Betrüger ständig in Schutz zu nehmen,Sie sehen es doch selbst, die Leute schreiben doch diese Kommentare nicht aus Spass. Das hier großer Betrug im Spiel ist, das sehen Sie doch selbst oder wollen Sie es nicht sehen, solch Ungerechtigkeit regt mich auf. Hier ist man nur auf die schnelle Kohle aus und nichts anderes, ja da es ein privates Unternehmen ist muß ja betrogen werden. Es gibt ein Sprichwort ehrlich wärt am längsten .Für mich ist es eindeutig BETRUG. Das muß vor dem EU Gerichtshof gebracht werden diese dubiosen Machenschaften, das Unternehmen gleich zu setzen mit Mafiamachenschaften, diese sind in der EU erst recht nicht angebracht .

  25. Wir waren drei Tage in Wien und haben dort entschieden, dass wir noch drei Tage nach Budapest reisen.
    Es war mir bekannt, dass in Ungarn ein Vignettenpflicht besteht, allerdings die Bedingungen im Detail waren mir nicht bekannt. Wir sind am 18.06.2017 nach Ungarn gefahren und haben auf der Autobahn in
    Ungarn eine Tankstelle angefahren und eine 10-Tagesvignette gekauft. Nun erhalte ich von der Ungarn.
    Autobahn Inkasso GmbH eine Zahlungsaufforderung über € 127,26. Ich finde dieses Vorgehen völlig ungerecht. Herr „possepeter“ argumentiert immer wieder mit Rechtsstaat! Dies hat mit Rechtsstaat nichts
    zu tun. Dies ist ausschl. eine „Abzocke“. Bin über diese ungarischen Machenschaften sehr enttäuscht.
    Werde dieses Vorgehen mit einem Juristen in Dtld. besprechen.

    • An anderer Stelle wurde hier durch diese Auskunftsseite der ungarischen Inkassostelle angegeben:
      „Die Vignetten gelten für 10 ganze Tage, beginnend ab dem Tag des Erwerbs, und zwar ab 0 Uhr.“
      Wenn das nun stimmt, wäre die gegenteilige Aussage, es gelte erst ab dem Erwerbzeitpunkt unrichtig. Man merkt, dass die Vorgehensweise mit deutscher Gesetzeslogik und Rechtsstaaatlichkeit nichts zu tun hat. Daher sollte man in Dtl. auch keine Zahlungen auf Aufforderung leisten. Geklagt wird meistens nicht.
      beste grüße

  26. Natürlich Ungarisches Inkassobüro-Mahnung erhalten, sonst würde ich mich hier nicht melden.

    MEINE FRAGE: ordnungsgemäße Vignette für 10 Tage mit D2 für kleines Wohnmobil (6 Sitzer) vom 09. bis 19. Juli 2017 erworben.
    Angeblich wird man ja fast alle 20 Kilometer erfasst und das Bild wird gelöscht, wenn e-Vigentte okay.
    WIESO bekommt man dann eine einzelne Aufforderung wegen angeblich fehlender Vignette am 12.07.2017? Liegt ja mitten drin und die Vignette war auch i.O. Beleg liegt vor. Gehe ich zum Anwalt, lasse die falsche Forderung zurückweisen und zahlt dann das Ungarische Inkasso -Büro meine Anwaltskosten?
    lb Grüße
    Und: Wem ist das auch schon passiert?

    • Kommt die Aufforderung wegen fehlender Vignette oder wegen Fehler bei Kennzeichen oder Kategorie? Ich würde mich zuerst mit einer Kopie vom Beleg an die Ungarische Autobahn Inkasso wenden und um Prüfung bitte. Vielleicht lässt es sich ja so klären.

      • Text: … “ ohne die dafür in der Mautverordnung gültige Nutzungsgebühr ordnungsgemäß entrichtet zu haben.“
        Was ist das dann?
        Danke für Antwort.

  27. Christian herbert

    Habe von der ungarischen autobahn einen zahlschein wegen fehlender vingnette bekommen.bei genauer durchsicht der bestätigung und der rechnung,bin ich draufgekommen das beim ausgedruckten kennzeichen.WB941CJ ein I statt ein J geschrieben wurde.habe bestätigung, rechnung und kopie der zulassung eingeschrieben zurückgesendet.genügt das?oder soll man noch anrufen?

    • Solche kleinen Fehler einzelner Zeichen kommen wohl leider recht oft vor. Ein falsches Zeichen sollte sich aber für eine kleine Gebühr korrigieren lassen. Das Hinschicken der nötigen Unterlagen halte ich für sehr richtig. Ich würde das vielleicht parallel auch per E-Mail machen. Auf jeden Fall aufpassen, dass nicht die Frist überschritten wird. Viele Grüße, Peter von reisewege-ungarn.de

    • Da ist bei der ungarischen Mautstelle System dahinetr, weil die wissen, dass man anschließend bei den ´deustche n udnd en österreichuischen Autofahrern nochj ein 2. mal abkassieren kann. Ca. 25.000 „Fehler“ im Jahr sprechen wohl für sich.

      • Genau so ist es das habe ich selbst erlebt,da steckt System dahinter, nur mit Betrug kann man das schnelle Geld machen. Ich frage mich sowieso, warum wurden denn jetzt auf einmal 2018 die Bußgelder geändert ??? Ein Narr der dabei etwas böses denkt, aber trotzdem wird die Abzocke weiterhin Bestand haben. Schöne EU ..

  28. Christian Wetterau

    Hallo, wir sind am 19.08.2017 über die slowakei nach Ungarn gefahren. Wir haben in der slowakei eine vignette gekauft, ich war auch der festen meinung das diese auch für ungarn gültig ist. Naja Dummheit schützt vor Strafe nicht. Hatte natürlich in Ungarn keine Vignette gekauft. Sind dann auf der heimreise auch über die Autobahn richtung Österreich gefahren, hab natürlich für Österreich auch eine Vignette gekauft. Jetzt ist die Zahlungsaufforderung für die hinreise gekommen, also kann theoretisch auch eine Zahlungsaufforderung für die Rückreise kommen?

  29. Hallo, ist es korrekt wenn man von einem Tag “ morgens und abends“ von der ungarische Inkasso wegen fehlender Vignette Strafe erhält.

    • Bald deutsche Maut für Ungarnbesucher

      Ich habe es geprüft. Jede Auforderung der Ungarischen Inkasso GmbH ist rechtswidrig überhöht. Zumindest in dme Punkt ist es angreifbar. Und auch gelten in Deutschland und Österreich keine ungarischen Gesetze. Man muss Widerspruch einlegen und auf keinen Fall bezahlen. Dann wird alles gut. Also Kopf hoch.

      • In Ungarn gelten aber sehr wohl die ungarischen Gesetze.

        • Habe auch 127 teuro mit über 1 Faktor bearbeitungsgebühr berechnet bekommen! Werde mich wehren gegen den Ansatz einer 1,3-Gebühr mit dem Argument, dass ein Standard-Mahnschreiben als Schreiben einfacher Art angesehen werden muss und daher nur eine 0,3-Gebühr berechtigt sei.

          • Ja. Diese Inkasso ist nach deutschem Recht in vielen Punkten rechtswidrig. Mag auch in Ungarn ungarisches Recht gelten. Hier sind wur in Dtl. und da gilt deutsches Recht. Die „Herren“ schreiben zwar dann-aber bar jeglicher deutscher Rechtskenntnis. Angeblich gelernte deutsche Rechtsanwälte. Na ja.

          • Hallo Ich denke mal das die Gesetzgebung etwas gemildert wurde jetzt 2018 hat folgenden Grund, da es eine Flut von Beschwerden gab, es ist auch gut so, wehrt euch einfach,denn mit solchen miesen Methoden an Geld zu kommen ist eindeutig BETRUG. Leute lasst euch diese ungerechte Abzocke nicht mehr gefallen und wer sowieso im Ausland wohnt also nicht in Ungarn und dort nie wieder hinfährt, sollte auf keinen Fall das Blutgeld zahlen. Wenn es gerechtfertigt ist , ist es ja noch ok, aber nicht so mies, fies und hinterhältig Bürger in die Falle zu locken..

          • Bitte mäßigen Sie sich mit ihren Betrugsvorwürfen. Durch ständige Wiederholung werden die auch nicht glaubhafter. Jeder sollte beim Erwerb der Vignette die Richtigkeit prüfen. Und übrigens, wer in Ungarn einen Fehler gemacht hat, für den gilt auch das ungarische Recht. Internationale Rechtshilfeabkommen gibt es schon seit Jahren. Sie können ja aber gerne einen Anwalt zur Klärung heranziehen. Viele Grüße, Peter von reisewege-ungarn.de

        • Das hat mit Gesetze nichts zu tun, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit sind maßgebend und nicht der Betrug..

  30. wie ist da eigentlich – wenn man die Maut nicht bezahlt hat und Post von o.g. Inkasso-Büro bekommen hat – ist für das Vergehen (also „nicht Maut zahlen“) dann nur der Fahrer haftbar oder auch der Fahrzeughalter?
    Problem: Mit einem Firmewagen (Firma aus Deutschland…) waren mehrere Monteure unterwegs, nun ist Post an den Fahrzeughalter (Firmenfahrzeug…) gekommen, keiner der o.g. Monteure will aber gefahren sein bzw. sie können sich „nicht mehr erinnern“ wer in Ungarn auf der Autobahn ohne Vignette unterwegs war. Muß jetzt „der Chef“ als Fahrzeughalter bezahlen? Ist das mit dem deutschen Recht vereinbar? Ist es nicht Aufgabe der Behörden, den Fahrer (z.B. mit einem deutlichen „Blitzerfoto“) zu ermitteln?

    • Ich gehe mal davon aus, dass dies ähnlich wie in Deutschland ist. Wenn der Fahrer nicht eindeutig zu ermitteln ist, haftet auch hier letztlich der Fahrzeughalter. Im Zweifelsfall würde ich da aber einen Anwalt konsultieren.

  31. Wolfgang Pötzelberger

    Hi, bitte um folgenden Ratschlag:
    Ich habe bei meiner Fahrt nach Ungarn im letzten Frühjahr vergessen die Autobahnvignette zu kleben.
    Dies leider nicht mit meinem sondern mit dem Auto meines Schwiegervaters. Ich wurde fotografiert und eine Strafgebühr v € 142,00 zugestellt. Leider an eine Adresse, wo mein Schwiegervater zur Zeit nicht wohnt (aber das Auto ist darauf gemeldet). Wie auch immer, ich habe den Bescheid mit der Gebühr zu spät erhalten (Zahlungsfrist war 6 Tage abgelaufen), habe sofort die € 142,00 einbezahlt und per Mail dies mitgeteilt. Es kam postwendend ein Schreiben, in dem die Zahlung zwar bestätigt wurde aber weitere € 159,00 !!!! wegen Zahlungsverzug verrechnet wurden (dies seien keine Mahnspesen, sondern entspreche der ungar. Gesetzeslage…).
    Auf mein Kulanzersuchen wurde negativ reagiert und immer stereotyp darauf verwiesen, dass man „schnell“ einzahlen solle, um weitere (dramatische) Kostensteigerungen zu vermeiden.
    Frage: muss ich das einzahlen ?
    Was passiert, wenn ich das ignoriere ?

    • Da ich davon ausgehe dass die immer wieder genannte Firma auch hier im Forum vertreten ist, eröffnen wir hier mal die Gegenrechnung wegen Zeitaufwand, Fahrtkosten, zusätzliche Mautkosten um Fremdverschulden auszugleichen und fiktive Kosten für Nötigung und Demütigung.
      Liebes Inkassobüro ist ihre Empfangsadresse da in Eggenfelden oder sollte besser ein seriöses deutsches Inkassounternehmen die Gegenforderungen schlagend machen.

  32. Hallo Zusammen,
    hab direkt an der Grenze, beim Erwerb der Vignette (für MB Viano Marco Polo) ausdrücklich nachgefragt (unter Zeugen), welche Vignette die Richtige ist. Daraufhin hat die Dame den Fahrzeugschein verlangt und die entsprechende Vignette ausgehändigt. Wochen später stellt sich heraus, dass es die Falsche war, und wir über € 120 an die Ungarische Inkasso zahlen sollen. Ich denke wir können beim Erwerb nicht mehr tun, als beim Fachpersonal nachfragen um sicherzugehen richtig zu liegen. Auch ist es, so denke ich, ausreichend verantwortungsvoll dem Fachpersonal zu vertrauen dass die richtige Vignette ausgehändigt wird. Hier sieht es fast nach bewusstem falschem Handeln der Verkäuferin aus.

    Was mich interessiert, wird es hier zur Klage kommen. Dass das Inkassobüro nichts tun kann ist klar, aber wird hier ein ungarisches Gericht tätig? Wer weiss da etwas?

    Grüsse an Euch
    Manni

    • Hallo Manni
      wenn du einen Zeugen brauchst ich stelle mich zur Verfügung. Hier gehts um das Prinzip, dass ehrliche Menschen bewusst abgezockt werden.
      Dem will ich entschieden entgegenhalten.
      Wenn ich hier auch verbal tiefgreife, mit dem Rechtsraum einer Körperschaft bekommen solche Betrugsmachenschaften nur den Stinkefinger.
      Aber als Einzelgänger muss man sich selber immer um die Reputation kümmern.
      Die EU ist nichts als ein billiger Verein der nicht mal eine Registriernummer hat. Dieser funktioniert nur weill die Masse der Menschen selbsterwählte Systemsklaven sein wollen.
      Dies lädt natürlich ein ds System zu parasitieren.

    • So erging es mir auch .Das wird bewußt gemacht um hinterher noch mal zu kassieren, wenn es geht auch noch dreimal zu kassieren..

  33. Andreas Lüdicke

    Hi
    habe auch eine Zahlungsaufferdeung vom INkasso aus Eggefelden bekommen obwohl korrekt an der tankstelle bezahlt wurde. Es wurde absichtlich über 1 Monat gewartet damit der Bon auch ja weg ist. Aber ok meine Schuld allerdings hab ich von der tankstelle aus HU eine Kopie bekommen. Jetzt schicke ich a das Inkasso büro und was passiert: keine Antwort ! Hab 2 mal geschickt und da angerufen und der eingang wurde glatt geleugnet obwohl alle anderen mails vorher ankamen und mein Anwalt (in cc) den Erhalt bestaetigte. Hab jetzt Einschreiben geschickt und noch keine Antwort.
    Noch was, was ist wenn das Kenzzeichen richtig ist auf dem Bon aber die Buchstaben sind klein geschrieben ?
    So ein Fall wird noch nirgends erwähnt. Habe eine Anwalt mit rechstschutz und werde kämpfen bis zum Schluss.

  34. Hallo, ich möchte hier kurz unsere Erfahrung mit der Inkasso schildern. Vielleicht hilft es jemandem weiter. Wir erhielten erstmalig im Oktober 2014 ein Schreiben von der EPCplc aus London bzgl. angeblich nicht ordnungsgemäß entrichteter Maut. Um es kurz zu halten werde ich den genauen Fall nicht ausführlich berichten, kurz gesagt waren zwei Nummern beim Kennzeichen vertauscht worden. Nach erfolglosem Einspruch unsererseits, schrieb auch unser Anwalt die EPC an. Ebenfalls erfolglos. Unser Anwalt von der ÖAMTC riet uns den Betrag nicht zu bezahlen und abzuwarten bis die Angelegenheit vor Gericht kommt, weil wir dann unsere Beweismittel vorlegen (Beleg und Vignette) können. Er bezweifelte von Anfang an, dass das jemals vor Gericht kommen wird weil einfach die ganze Geschichte nicht gesetzmäßig ist. Wir bekamen etwas später ein Schreiben von der Inkasso. Unser Anwalt schrieb zurück und diese meldete sich nicht mehr. Dann kam ein Schreiben von einer zweiten Inkasso, diese meldete sich ebenfalls nicht mehr nach einem Schreiben vom Anwalt. Seit 1,5 Jahren haben wir keine Schreiben mehr erhalten und wir sind vor einer Woche auch durch Ungarn gereist. An der Grenzkontrolle lief alles problemlos.

  35. Hallo, ich bin am 31. Oktober diesen Jahres nach Budapest gefahren und habe die Mautgebühren bezahlt. Damit in der Regel nie Probleme gehabt. Ganz anders schaute das mit den Parkmöglichkeiten aus. Wir sind abends gegen 20 Uhr angekommen. Um einchecken zu können, haben wir in der Innenstadt auf der Straße das Auto abgestellt, obwohl wir einen Tiefgaragenstellplatz direkt über das Hotel gebucht haben. Man vertröstete uns, dass es an diesem Abend doch keine Plätze frei wären. Anschließend erkundigten wir uns beim Hotelpersonal, dass wir dort stehen bleiben könnten, da am nächsten sowieso Feiertag (Allerheiligen) wäre und man an solchen Tagen die Parkmöglichkeiten auf der Straße benutzen dürfte. So sind wir davon ausgegangen, dass man dort, wo wir geparkt haben (Akacfa utca). Außer uns standen in der Straße weitere Fahrzeuge mit ungarischen Kennzeichen. Niemand hatte gelöste Parkausweise hinter der Windschutzscheibe oder Anwohnerparkausweise hinterlegt. Das Hotelpersonal versicherte uns, dass wir dort bis zum nächsten Tag stehen bleiben könnten. Ab dem nächsten Tag hatten wir unseren Tiefgaragenplatz erhalten sowie einen unvollständigen Strafzettel, ohne „Rechnung“ sowie Gesamtbetrag, der an irgendeine Adresse hätte eingezahlt werden sollen. Laut Hotel sowie neuem Personal an der Rezeption hieß es auf einmal, dass man dort hätte nie parken dürfen. Allerdings sollten wir das einfach ignorieren, da der Strafzettel in der Form keine Gültigkeit hätte. Zu unserem Ärgernis haben wir Ende Dezember diesen Jahres plötzlich einen Brief von der Ungarischen Autobahn Inkasso bekommen. Wir sollen einen Bußgeldbescheid in Höhe von 146,96 Euro an diese Firma überweisen. Anbei sind auch Fotos von unserem Fahrzeug als Beweis sowie eine Uhrzeit von 19:44. Paradoxerweise können wir schlecht nachweisen, dass wir um diese Uhrzeit noch gar nicht dort waren. Das Auto stand ja die ganze Nacht dort, deswegen gehen wir davon aus, dass die Aufnahmen zu einem späteren Zeitpunkt gemacht wurden. Bei der Inkasso habe ich umgehend angerufen und der Dame am Telefon unser Problem geschildert. Sie meinte es sei alles rechtens und womöglich habe jemand den Strafzettel aus irgendeinem Grund entwendet. Außer uns hatte niemand anderes Strafzettel in der Straße und dieselben Fahrzeuge wie am Vorabend standen weiterhin dort. Schon komisch, dass ein deutsches Kennzeichen auf dubioseste Art herausgepickt und „bestraft“ wird. Richtige Geldmacherei und Abzocke.

    • Schade, dass bei Ihnen was schiefgelaufen ist. Mit Falschparken habe ich noch keine Erfahrung. Auf jeden Fall aber weiter dranbleiben. Wenn man Bescheide ignoriert, werden diese teurer und später vollstreckt. Einen genauen Rat kann ich leider nicht geben. Eventuell mal einen Verkehrsrechtsanwalt fragen oder schlimmstenfalls doch das Bußgeld bezahlen. Trotzdem ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest wünscht Peter

      • “ Nachgebühren berechnen sich basierend auf dem üblichen Stundensatz des Parkplatzes und liegen dann bei etwa 25 Euro. Diesen Zahlschein sollte man innerhalb von 15 Tagen begleichen, etwa durch Einzahlung in einer ungarischen Poststelle (Posta). Später kostet die Gebühr etwa das Dreifache und wird auch in Deutschland über die Ungarische Autobahn Inkasso GmbH eingetrieben.“

        Bei mir ist es das Sechsfache. Unglaublich!!!

    • Hallo Malgorzata horvath
      hatte auch diese Parkprobleme und würde mich diesbzgl gerne austauschen, wenn Interesse?
      Bitte um Mailinfo?

      schöne grüsse
      panalumix

  36. Bin erschüttert wieviele Leute in Ungarn Probleme bekamen. Ich bin nicht allein!

    • Dieses sogenannte Ungarische Inkasso Büro ist keine rechtmäßige deutsche Einrichtung. es dürfte auch „international“ nicht zulässig sein. Meines Erachtens dürfen DIE das in der erfolgten Form nicht geltend machen. Die schüchtern nur ein.
      Man merkt, dass die Vorgehensweise mit deutscher Gesetzeslogik und Rechtsstaaatlichkeit nichts zu tun hat. Daher sollte man in Dtl. auch keine Zahlungen auf Aufforderung leisten. Geklagt wird meistens nicht.
      Wenn man das Fahrzeug sowieso nicht mehr hat, kann auch bei weiterer Einreise nach Ungarn gar nichts passieren. Da die sich von Anfang an nur an den Halter wenden, ist dies nach deutschem Recht unzulässig.
      beste grüße
      Markus

      • Christian van Bergen

        Sehr geehrter Markus F,

        sehr gerne würde ich hier zu Ihrem Sachverhalt Stellung nehmen. Leider sind Ihre Ausführungen nicht nachvollziehbar und in keinster Weise Stichhaltig.

        Frage 1:
        Wie kommen sie darauf das die Ungarische Autobahn Inkasso GmbH „keine rechtmäßige deutsche Einrichtung“ sei?

        Dies kann für jeden einfach im Internet überprüft werden. Die Ungarische Autobahn Inkasso GmbH ist ein registriertes Inkassounternehmen. Zugelassen von Landgericht Landshut mit dem Aktenzeichen 371 E – M 1951 http://www.rechtsdienstleistungsregister.de

        Frage 2:
        Warum soll das „in der Form nicht gemacht werden“ dürfen?
        Bitte konkretisieren Sie diesen Vorwurf

        Frage 3:
        Was verstehen Sie unter „deutscher Gesetzeslogik und Rechtsstaatlichkeit“ und warum soll diese für einen Verstoß im Ausland gelten?

        Frage 4:
        Wieso soll es unzulässig sein an den Fahrzeughalter zu wenden?
        Die Halterhaftung ist im deutschen sowie auch im Österreichischen recht nicht unbekannt. Gerade bei der deutschen LKW Maut wendet sich sogar die Mauterhebende Behörde an den Zulassungsbesitzer.

        Zumal in der ungarischen Mautverordnung sogar spezielle Ausnahmen für die Halterhaftung vorgesehen sind.

        Frage 4:
        Ihr Hinweis es würde „sowieso nicht geklagt werden“ sehe ich als äußerst Kritisch zumal dies ohnehin nicht richtig ist.

        Frage 5:
        Wieso soll es unzulässig sein gegen sich an den Fahrzeughalter zu wenden?
        Die Halterhaftung ist im deutschen sowie auch im Österreichischen recht nicht unbekannt. Gerade bei der deutschen LKW Maut wendet sich sogar die Mauterhebende Behörde an den Zulassungsbesitzer.

        Zumal in der ungarischen Mautverordnung sogar spezielle Ausnahmen für die Halterhaftung vorgesehen sind.

        Gerne können sie sich auch direkt an mich wenden unter vanbergen@autobahninkasso.de

    • Das ist Ungarn Abzocke hoch 10 , da frage ich mich warum die in die EU sind. Für mich ist es ein korruptes Land.

  37. Es muss darauf hingewiesen werden, das Ungarn mal ein schönes Land war. Ob es das heute noch ist, weiß ich nicht – aber es reisen ja noch viele dorthin.
    Dass aber wegen dieser Maut durch falsche Ausstellung – OBWOHL BEZAHLT WIRD – dann in überhöhter Form Inkasso-Schreiben erfolgen, sollte sich „Ungarn“ nochmals überlegen.
    ABER: es nennt sich ja nur „Ungarisches Inkassobüro“ und es ist kein Staat, der dahinter steht sondern ein privater Verein bzw. private Firma, welche das nur vorgibt.
    Nochmal. Es werden sehr häufig kleine „Fehler“ bei der erstellung eingebaut, um dann Geld zusätzlich einzufordern. Insbesondere die Höhe ist dabei völlig unrechtmäßig.
    Leider informieren sich die meisten erst im Nachhinein hier auf dieser Seite und passen nicht vorher auf.
    Komisch auch, dass es nicht schlicht ein ordentliches Infoblatt an den Mautstellen gibt. Wäre Touristen-freundlich. Kann man sich nur wünschen.
    Schöne Grüße
    Markus

  38. Das ändert sich 2018 bei den ungarischen Vignetten

    Mit dem neuen Jahr sind bei den ungarischen Vignetten zahlreiche neue Regelungen in Kraft getreten. Autofahrer dürfen sich über zahlreiche Erleichterungen freuen, denn der staatliche Betreiber hat sich dazu durchgerungen, einige zuvor sehr strenge Regelungen an die Lebenswirklichkeit anzupassen.
    Die wichtigste Änderung dürfte sein, dass man bei unberechtigter Benutzung mautpflichtiger Strecken in Zukunft 60 Minuten Zeit hat, die „e-matrica“ noch nachzukaufen, ohne administrative Sanktionen befürchten zu müssen. Bisher war es so, dass man in jedem Fall eine Strafe von 14.875 Forint zu zahlen hatte – wer versehentlich einmal falsch abbog, wurde unweigerlich so behandelt wie ein vorsätzlicher Mautpreller, was von vielen als ungerecht empfunden wurde. Zudem ist es den Reisenden nun möglich, die Fahrstrecke auch kurzfristig den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen, ohne zwingend vorab eine Vignette zu kaufen.
    Ebenfalls in die Kategorie „kundenfreundlich(er)“ gehört die Regelung, dass „nur“ noch 7.500 Forint (statt 14.875 Ft) Aufpreis zu zahlen sind, wenn man zwar eine Vignette kauft, diese aber eine zu niedrige Kategorie ausweist. Wer privat einen PKW fährt, ist sich nämlich nicht immer bewusst, dass der wirklich kleine Firmenwagen vielleicht als „Kleinlaster“ mit weniger als 3,5 Tonnen und damit in die teurere Kategorie D2 statt D1 eingestuft ist. Ungarn-TV-Tipp: an den Verkaufsstellen wird man Ihnen nach einem Blick in die Fahrzeugzulassung sagen können, welche Kategorie vorliegt. Wer vor dem ersten Kauf sicherheitshalber fragt, kann eigentlich nichts falsch machen.
    Übrigens: wer ein Fahrzeug der Kategorie D2 fährt und drei Kinder hat, braucht nur die Tarife für die preiswertere Eingruppierung D1 zu zahlen. Bisher gab es diese Ermäßigung erst nach vier Kindern.
    Auch bei den Zahlungsfristen zeigt sich der staatliche Autobahnbetreiber künftig kulanter. So vervierfachte sich die Strafmaut von 14.875 Forint bisher bereits nach 30 Tagen auf 59.500 Forint, nunmehr hat man für sämtliche Nachzahlungen glatte 60 Tage Zeit.
    Wer bei der Registrierung ein falsches Kennzeichen angab, musste bei der Korrektur bisher für jeden Buchstaben bzw. jede Zahl extra zahlen. Zu verstehen war das kaum, da der Verwaltungsaufwand für die Änderung nicht davon abhängt, wie viele Buchstaben zu ändern sind. Künftig gibt es hier nur noch einen „Tarif“. Auch die Beschränkung, dass eine solche Korrektur nur einmal jährlich pro Fahrzeug möglich ist, wurde abgeschafft. Wie bisher gilt beim Kauf der Vignette, dass man peinlichst genau darauf achten sollte, ob das richtige Kennzeichen und das korrekte Herkunftsland eingegeben wurden.
    Wenn zwischen der unberechtigten Benutzung der entsprechenden Straßenabschnitte und der ersten Zahlungsaufforderung weitere Mautverstöße begangen wurden, kann einmal im Jahr beantragen, „nur“ die doppelte Strafe zu zahlen. Dafür stehen nun 75 statt bisher 15 Tage nach Zugang der ersten Zahlungsaufforderung zur Verfügung. Zudem kann pro Kalendertag nur noch ein Mautverstoß bestraft werden.

    • Aber keine Sorgen die Abzocke geht weiter..

    • Herzlichen Dank für die ausführliche Darstellung der Neuerungen 2018. In Kurzform habe ich das bereits in meinem Maut-Artikel erläutert. Sicher hilft das hier auch noch einigen Leuten bei weiteren Fragen.

      • Nur das Mautpersonal ist nicht behilflich, sonder das glatte Gegenteil, so wie es in diesen Artikel steht, also aufpassen und sich informieren sei da dringend geraten. Diese Betrüger arbeiten Hand in Hand zusammen..

  39. Ich habe eine Frage: Eine deutsche Firma nach dem deutschen Privatrecht bezieht sich in der Aufstellung ihrer „Bearbeitungsgebühren“ auf deutsche Gesetze um ungarisches Recht zu vollziehen. Was habe ich als Österreicher also mit den deutschen Gesetzen zu tun?? Abgesehen davon dass die Bearbeitungsgebühr höher als die Strafe selbst ist, schon allein das eine Frechheit, frage ich mich warum ich das bezahlen muss?

    Es ist keine staatliche Behörde aus Deutschland die von mir in Österreich eine Ordnungsstrafe fordert, dazu gibt es schon direkte Übereinkommen Deutschland/Österreich, aber eine private Firma?? für Ungarn?? nach deutschen Privatrecht???

    • RICHTIG ERKANNT.
      Dieses sogenannte Ungarische Inkasso Büro ist keine rechtmäßige deutsche Einrichtung.
      Es dürfte auch „international“ nicht zulässig sein. Meines Erachtens dürfen DIE das in der erfolgten Form nicht geltend machen. Die schüchtern mit falscher Vorstellung nur ein.
      Man merkt, dass die Vorgehensweise mit deutscher Gesetzeslogik und Rechtsstaatlichkeit nichts zu tun hat. Daher sollte man in Dtl. auch keine Zahlungen auf Aufforderung leisten. Geklagt wird meistens nicht.
      Wenn man das Fahrzeug sowieso nicht mehr hat, kann auch bei weiterer Einreise nach Ungarn gar nichts passieren. Das die sich von Anfang an nur an den Halter wenden, ist dies nach deutschem Recht unzulässig.

  40. Normalerweise muß man es nicht bezahlen, das ist keine staatliche Behörde sondern ein Privates Unternehmen. Was diese versuchen ist reine Erpressung und Betrug .Die möchten die Bürger nur einschüchtern, weiter nichts. Es wird zu keinem gerichtlichen Verfahren kommen.
    https://youtu.be/vqwNJET9dFs

    • Das ist kein Betrug, sondern eine privatrechtliche Forderung, die durchaus auch im europäischen Nachbarland vollstreckbar ist.

      • Ich widerspreche da ,es ist großer Betrug und es wir hier mit linken Methoden gearbeitet, nur um an Geld zu kommen.Wenn Forderungen berechtigt sind ist es ok ,aber nicht so.

  41. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht ,es ist nur Abzocke und Betrug hier in Spiel und man baut auf die Dummheit der Leute, nichts davon ist rechtlich , es geht schon los, das auf den Mahnschreiben keine Unterschrift ist , maschinell erstellte Schreiben, ohne Unterschrift sind nicht rechtens und mahnen kann nur ein Gericht . Des weiteren werden hier absichtlich Fehler eingebaut ( mit von den Mautverkäufern,hier wird gemeinsame Sache gemacht ) nur um viel Geld den Leuten aus dem Kreuz zu leiern. Das ganze Unternehmen hat Mafia Strukturen und einen erpresserischen Charakter. Diese Methoden sollten schleunigst vor einem EU Gerichtshof landen..

  42. VIELE, sehr viele, die hier Betroffene sind, haben ihre Maut korrekt bezahlt.
    Wie bereits zahlreich festgestellt wird, passieren jedoch „FEHLER“ an den Mautstellen, dass ein Zahlendrehe drin ist. l statt i geschrieben wird oder auch H statt DE für das Land, aus dem man kommt. Alle dies Fehler erhärten den verdacht, dass dies bewusst falsch gemacht wird, da man dann nachher nochmals richtig abkassieren kann. 25.000 mal im Jahr ist kein Versehen, das ist System!
    Und die „Forderung“ als „Inkasso“ zu berzeichnen udn wie einen Mahnbescheid aufzumachen, ist schlicht infam und gehört m.E. sogar ABGEMAHNT.

    An anderer Stelle wurde hier durch diese Auskunftsseite der ungarischen Inkassostelle angegeben:
    „Die Vignetten gelten für 10 ganze Tage, beginnend ab dem Tag des Erwerbs, und zwar ab 0 Uhr.“
    Wenn das nun stimmt, wäre die gegenteilige Aussage, es gelte erst ab dem Erwerbzeitpunkt unrichtig. Man merkt, dass die Vorgehensweise mit deutscher Gesetzeslogik und Rechtsstaaatlichkeit nichts zu tun hat. Daher sollte man in Dtl. auch keine Zahlungen auf Aufforderung leisten. Geklagt wird meistens nicht.
    beste grüße Markus

    • Die Vignetten gelten immer erst ab Erwerbszeitpunkt und nicht rückwirkend. 2018 wurde die Kulanzregelung eingeführt, dass ein Fahrer nach versehentlich Befahren einer mautpflichtigen Strecke noch eine Stunde Zeit hat, um die erforderliche Vignette zu erwerben.
      Dass ein Unternehmen außenstehende Forderungen anmahnt und per Inkasso beitreibt, ist doch völlig normal. Das machen etwa Versorger genauso.

      • Man könnte denken, das Sie Herr Possepeter von dieser Betrügergesellschaft bezahlt werden, denn 25000 angebliche Verstöße, das ist nicht normal und diese fiese Masche zieht man besonders bei unwissenden Ausländern ab. Fui Teufel und sowas ist in der EU..

        • Das ist jetzt aber super schlau festgestellt.
          Die ganze Seite ist so aufgezogen, dass man gesagt bekommt, man müsse diese „Strafen“ bezahlen. Ist doch ganz klug. Statt einer richtigen Beschwerdeseite baut man als Betreiber der Maut eine pseudo-Infoseite auf und „informiert“ die Ratsuchenden entsprechend.
          Dafür muss man aber hier keine Beleidigungen und Beschimpfungen loslassen.
          NUR NICHT BEZAHLEN auf deren als Mahnbescheid aufgemachte Schreiben!

          • genau… und vom deutschen Staat braucht man auch keine Hilfe erwarten, denn der kassiert bei den ganzen Verfahren ordentlich mit ab – alleine schon durch die Umsatzsteuer.
            Das einzige was hier hilft, ist eine Sammelklage gegen die Ungarische Autobahn Inkasso GmbH – vielleicht hilft es was, solange die Gerichte noch unabhängig agieren können.
            Wenn man übrigens mal im Impressum der Webside der Ungarische Autobahn Inkasso GmbH nachschaut, wird man eine Menge ungarischer Namen finden…

    • Richtig ,das ganze hat System ,nur um an Geld zu kommen, wird alles bewußt gemacht und hier kommt auch die Vermutung auf, das hier alle unter einer Decke stecken was den Betrug angeht..Sehr fiese Masche ist das ..

  43. Ich bin versehentlich auf die Autobahn gekommen. Nach 6 km Autobahnfahrt mit dem Wohnmobil wieder runter und sofort versucht eine Vignette D2 zu kaufen. Das ganze ist innerhalb einer Stunde passiert.
    Werde ich bestraft ? und mit wieviel muss ich rechnen ?

    • Hallo, wenn dies jetzt kürzlich im Jahr 2018 passiert ist, haben Sie alles richtig gemacht und sollten nicht bestraft werden. Bewahren Sie aber den Kaufbeleg der D2-Vignette gut auf.
      Viele Grüße von Peter

  44. Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Passiert ist es erst gestern und ich hoffe das Inkassounternehmen sieht das genau so. Auf jeden Fall sind jetzt meine kommenden Urlaubstage entspannter.
    Vielleicht noch ein Hinweis. Als ich endlich eine Verkaufsstelle für Vignetten gefunden hatte wollte mir der Verkäufer unbedingt eine Vignette D1 verkaufen. Das ein Wohnmobil unter 3,5 Tonnen und weniger als 7 Sitzplätze eine Vignette D 2 benötigt war ihm nicht gekannt, gibt es auch nur in Ungarn.

    • Genauso ist es ,es werden absichtlich fallen eingebaut um den Bürger noch 1x abkassieren zu können,genauso habe ich es auch erlebt.Diese ganze Betrügerei gehört vor dem EUGH sowas gibt es nur in Ungarn. Wozu die D1 diese ist doch bis 3,5 Tonnen, warum muß ich dann für einen kleinen Transporter dieser keine 2Tonnen wiegt eine D2 haben ? Für mich ist es eindeutig Betrug, sowas gibt es nirgendwo ,weder in der Slovakei oder bei den Tschechen, wenn eine Mautvigette bis 3,5Tonnen ist dann ist es so, hört auf mit euren verwirrenden Spielen Ihr Betrüger. Nur um an mehr Geld zu kommen wird dies gemacht, Fui Teufel ,man sollte Euch aus der EU schmeißen mit euren mafiosen Strukturen..

  45. Bekannter hat in Budapest mein Auto geparkt. Angeblich im Parkverbot, obwohl sich dort – nach seiner Aussage – kein Parkverbotsschild befand. Ich lebe in der Schweizund habe Schweizer Kennzeichen.
    Kommt Schreiben von „Ungarisce Autobahninkassso GmbH“. Entsprechend reagiert.
    Heute kommt eine Betreibungsankündigung (SCHWEIZ), vergleichbar mit Ankündung eines Mahnbescheides (DEUTSCHLAND).
    Ist das rechtens? Wann verjährt Busse wegen falsch parken in HU?

    • Christian van Bergen

      Sehr geehrter Herr Sauer

      Falls Ihnen eine Aufforderung der der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH vorliegt, handelte es nicht um ein „Parkverbot“ sondern um eine Forderung von einer erhöhten Parkgebühr wegen damals nicht entrichteter Parkgebühren. Im Volksmund auch BUSSE genannt.

      Budapest ist in verschiedene Stadtbezirke und entsprechende Parkzonen unterteilt. Diese sind entweder direkt an den jeweiligen Parkmöglichkeiten (Parkplätzen) oder jeweils bei der Einfahrt in eine dieser Zonen bzw. den Stadtbezirk gekennzeichnet. Es gibt keine Vorschrift, dass jeder gebührenpflichtige Parkplatz mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet sein muss. Die Ausschilderung an Ein- und Ausfahrt der Parkzone entspricht den gesetzlichen Vorschriften.

      Auch auf den Websiten der Stadtbezirke sowie auf folgender Website kann man sich im Vorfeld über die örtlichen Vorschriften informieren und auch die Parkgebühr entrichten.

      https://www.nemzetimobilfizetes.hu/articles/view/parkol%C3%A1s-z%C3%B3n%C3%A1k

      Können Sie bitte detailliert mitteilen um welchen Fall es geht da Ihre Aussage „entsprechend Reagiert“ nicht greifbar ist. Jeder Betroffene wird in mehreren Schreiben über den Sachverhalt informiert. Eine Betreibungsankündigung stellt die letzte Möglichkeit des Forderungseinzuges dar.

      Die Verjährung ist im Straßenverkehrsgesetz von Ungarn geregelt.

      Bitte setzen Sie sich zu Klärung mit der Antragenden Stelle in der Schweiz oder mit der Ungarischen Autobahn Inkasso GmbH in Verbindung.

    • Hallo Herr Sauer,
      grundsätzlich ist die Beitreibung ungarischer Forderungen im Ausland rechtens. Wie die Situation für die Schweiz genau aussieht, kann ich leider nicht beurteilen. Die Verjährung des Bußgeldes für das Falschparken in Ungarn beträgt ein Jahr. Hinsichtlich möglicher Einsprüche oder weiterer juristischer Schritte möchte ich noch auf eine juristische Mitteleilung vom ADAC verweisen: https://www.adac.de/sp/rechtsservice/_mmm/pdf/2015-53-UNGARN-Klage-des-britschen-Inkassob%C3%BCros-EPC-wegen-Parkforderungen-aus-Budapest-vor-deutschen-Gerichten_245386.pdf.
      Viele Grüße, Peter von reisewege-ungarn.de

      • Vielen Dank für diese Info. Mit entsprechend reagiert meine ich, ich habe denen mitgeteilt, dass ich a) nicht selber gefahren bin und b) lt. Fahrer kein Schild weit und breit zu sehen war. Das Ganze war irgendwann voriges Jahr im Herbst. Müsste doch schon verjährt sein.
        Die „BUSSE“ hat sich mittlerweile auch vervielfacht.
        Das kann ich so doch nicht einfach hinnehmen, oder?

  46. Sie MÜSSEN in jedem Fall Widerspruch einlegen. Für den Nachweis sorgen. Auch unter Hinweis, dass SIE nicht der verantwortliche Fahrzeugführer waren. Es ist egal, ob in Ungarn andere Rechtsregeln gelten. Mit Einlegung des Widerspruches und einer ordentlichen Begründung sind Sie erst einmal auf der sicheren Seite. Im Weiteren ist kaum mit einem notwendigen Klageverfahen zu rechnen. Es handelt sich nach außerungarischem Recht um eine zivilrechtliche Forderung. Daher prüfen die hiesigen Gerichte – und meist nach hiesigen Rechtsvorstellungen. Es wird wohl kein Klageverfahren auf zahlung geben.
    Grüße

    • Christian van Bergen

      Die Verjährung ist, wie schon von Herrn Sauer angegeben, 1 Jahr. Allerdings bedeutet das natürlich nicht, das man sich nur 1 Jahr verstecken muss und danach ist es erledigt.

      Es ist auch davon auszugehen, sich die der geforderte Betrag mittlerweile um die Kosten für die Beitreibung (Porto, Bearbeitungsgebühren, Ermittlungen…usw.) erhöht hat. Daher ist die Summe sicher höher als die eigentliche „Busse“. Dies dürfte aber verständlich sein. In der Regel sollte durch die Ungarische Autobahn Inkasso ausführlich informiert worden sein. Gerade in Bezug auf die Beschilderung und die Halterhaftung. Wenn dann natürlich trotzdem keine Zahlung erfolgt wird das Verfahren natürlich weitergeführt.

      Das ungarische Straßenverkehrsgesetz regelt dies sehr genau.

      1. die Haftung des Fahrzeughalters / Besitzers für die Entrichtung der Parkgebühren sowie der bei Nichtzahlung fälligen Zusatzgebühren.

      9/D. §

      (3)A járművek helyi közutakon, valamint helyi önkormányzat tulajdonában álló közforgalom elől el nem zárt magánutakon, tereken, parkokban és egyéb közterületeken történő várakozása a helyi önkormányzat, vagy a Mötv. 16/A. §-ában meghatározott szolgáltató és a várakozási terület igénybevevője közötti polgári jogi jogviszony. A várakozási díj és a pótdíj megfizetéséért a jármű üzembentartója felel.

      2. Wer ist als Fahrzeughalter zu betrachten:

      2. § (9)
      A közúti közlekedési nyilvántartásról szóló 1999. évi LXXXIV. törvény (Közl. nytv.) értelmében az
      üzembentartó a járműnyilvántartásban, valamint a jármű forgalomban tarthatóságát igazoló
      okmányban feltüntetett személy.
      A Közl. nytv. 2. § (9) pontja szerint.

      Zudem kann jeder Bezirk oder Gemeinde es selbst entscheiden an wem die Eintreibung übergeben wird.

      Christian van Bergen

  47. Ich habe in Nagylak, direkt an der Grenze meine 1-Monatsvignette erworben und diese mit meiner ADAC-Kreditkarte bezahlt. Der Verkäuferin habe ich zum Datenabgleich meinen Fahrzeugschein vorgelegt. Nun habe ich von besagter Inkasso-Firma ein Schreiben erhalten, dass ich zwei mal ohne gültige Vignette unterwegs war. Nachdem ich der Inkasso-Firma nun alle meine KFZ-Daten und die Vignette zugemailt hatte, hieß es, der Ländercode wäre falsch eingetragen gewesen (RO anstelle D) und ich hätte ja die Richtigkeit meiner Daten beim Kauf durch Unterschrift bestätigt. Die einzige Unterschrift, die ich beim Kauf abgegeben hatte, war jedoch die zur Zahlung mit Kreditkarte…
    Kann nun überhaupt weiter gegen mich vorgegangen werden?

  48. Christian van Bergen

    Sehr geehrter DiKo71,

    dieser Sachverhalt ist eindeutig in der Mautverordnung geregelt.

    Sollte vom Käufer versehentlich ein falsches Kennzeichen oder Länderkennzeichen bestätigt worden sein, besteht die Möglichkeit das falsche Länderkennzeichen gemäß den Vorschriften der Mautverordnung korrigiert werden.

    Diese finden sie hier in deutscher Sprache. http://maut-tarife.hu/articles/article/e-vignette-information-und-kauf

    § 4 (4)— Der Käufer ist zur Kontrolle und endgültigen Bestätigung der von ihm beim Kauf
    angegebenen Daten verpflichtet….

    § 5 (1) Die Straßennutzungsberechtigung kann nur dann als gültig angesehen werden, wenn der Käufer nach der Zahlung der Gebühr … beim Kauf das Verkäuferexemplar des
    Kontrollabschnitts unterschrieben und das Käuferexemplar des Kontrollabschnitts erhalten
    hat. ……Die Unterschrift ….belegt, dass der Kontrollabschnitt alle Fakten und Daten der Wahrheit
    und dem Willen des Käufers entsprechend enthält….

    Sollte also keine Unterschrift geleistet worden sein ist ohnehin keine gültige Straßennutzungsberechtigung entstanden.

    § 8 (5a) Bei Angabe eines falschen Länderkennzeichens ist es möglich, das richtige
    Kennzeichen innerhalb von 60 Kalendertagen nach Beginn der Gültigkeitsdauer der
    Straßennutzungsberechtigung bzw. innerhalb von 60 Tagen nach Erhalt der Aufforderung zur
    Zahlung der Zusatzgebühr wegen eines falschen Länderkennzeichens….durch die entsprechende Änderung des Länderkennzeichens erfassen zu lassen.

    mfg
    Christian van Bergen

    • Sehr geehrter Christian van Bergen,
      vielleicht haben Sie meinen Post vorher nicht richtig durchgelesen…
      Mir wurde beim Kauf, nachdem meine Fahrzeugdaten eingegeben wurden, ein Bon ausgestellt, den ich unterschreiben sollte. Mir wurde gesagt, dies sei zur Zahlung mit Kreditkarte notwendig. Anschließend wurde mir die Vignette/Kontrollabschnitt ausgehändigt und meine Kreditkarte und mein Fahrzeugschein zurückgegeben.
      Wenn Sie also behaupten, ich hätte keine gültige Straßennutzungsberechtigung erworben, warum habe ich diese dann bezahlt und einen Beleg dafür erhalten. Die Abbuchung von meiner Kreditkarte kann eindeutig belegt werden. Wenn das Produkt, das ich erworben habe ungültig sein sollte, warum wurde mir der Kaufbetrag dann nicht wieder auf meine Karte zurückerstattet. In diesem Fall wäre mir das nämlich aufgefallen und ich hätte reagieren können, noch bevor ich von der Inkassogesellschaft angeschrieben wurde.

      • Christian van Bergen

        Sehr geehrter DiKo71

        Ihren Post habe ich natürlich sehr genau gelesen. Ich habe die Verordnung zitiert. Darin ist alles klar und deutlich geregelt.

        Sie haben leider Ihren Beleg nicht überprüft. Dies ist nach der Verordnung Ihre Pflicht. Sie müssen eine „für Ihr Kennzeichen incl. Länderkennzeichen“ gültige Vignette haben.

        Bei der Kontrolle sollten Sie einen Fehler sofort reklamieren. Andernfalls kommt es leider zu dieser Situation. Spätestens beim Aushändigen der Vignette hätten Sie die Daten überprüfen können.

        Wie in anderen Ländern auch, selbst bei Klebevignetten sollte man die Daten genau prüfen. (Lochung)

        Leider war ich nicht beim Kauf Ihrer Vignette dabei. Daher kann ich dazu keine Angaben machen.

        vg
        Christian van Bergen

        • Sehr geehrter Christian van Bergen,
          ich weiß nicht, was es für einen Sinn macht, mir hier nachträglich die einzelnen Paragraphen der Verordnung nochmal vorzutragen. Es gibt wohl kaum einen Autofahrer, der sich kurz vor dem Kauf der Vignette nochmal das ganze ungarische Mautgesetz durchliest. Er möchte einfach nur legal auf der Autobahn fahren und dafür die notwendige Vignette kaufen. Wenn nun in meinem Fall vorgegaukelt wird, ich hätte meine Kreditkartenzahlung bestätigt, in Wirklichkeit wurde meine Unterschrift jedoch dafür missbraucht, ALLE Angaben auf der Vignette zu bestätigen, weiß ich nicht, wer hier falsch gehandelt haben soll.
          Selbstverständlich habe ich mir die Vignette angeschaut, Kaufdatum und Ablaufdatum sowie Nummernschild überprüft. Dass weiter unten – noch dazu zuerst in unter ungarischer Bezeichnung – ein zusätzlichen Ländercode angegeben ist, darauf bin ich bis jetzt noch nie hingewiesen worden.

          • : Hallo DiKo71,
            gehen Sie am besten gar nicht mehr auf die Kommentare von van Bergen ein! Dieser ist mit Sicherheit ein Mitarbeiter der Ungarischen Autobahn Inkasso, welcher versucht, Sie von weiteren Schritten abzuhalten oder aus Ihnen Informationen zu entlocken, die gegen Sie verwendet werden könnten.

  49. Sehr geehrter Herr Possepeter
    Ich bin auch ein Ländercode Opfer.
    Für die Zukunft möchte ich von Ihnen wiesen für Deutschland: DE, DEU oder .de Ländercode bei nächste Vignettekauf verlangen.
    mfg Levente

    • Hallo,
      das richtige Länderkennzeichen für die E-Vignette für Deutschland ist nur das „D“ wie auf dem Nummernschild. Beim Kauf der Vignette im Internet, etwa auf virpay.hu oder in einer App wird durch die Länderauswahl automatisch das richtige Länderkennzeichen verwendet.

      • Sehr geehrter Herr Possepeter,
        vielleicht haben Sie meinen Beitrag oben auch gelesen. Ich hätte noch eine weitere Frage dazu:
        Wenn Ungarn ein angeblich so modernes Mautsystem besitzt, warum ist es dann möglich ein (in meinem Fall) deutsches Nummernschild und einen rumänischen Ländercode einzugeben, ohne dass die Eingabe in dieser Kombination als ungültig erklärt wird. Rumänische Nummernschilder sind in der Form AB 12ABC aufgebaut und nicht wie in Deutschland mit AB-CD 1234!

        • Christian van Bergen

          Sehr geehrter DiKo71,

          das ist so nicht ganz richtig. es gibt in Rumänien nicht nur derartige Kennzeichen sondern auch z.B. Provisorische Kennzeichen. Diese sind nahezu Identisch mit deutschen „Werkstatt“-Kennzeichen.
          Auch in den Niederlanden gibt es gleichartige Nummerierungen wie in Deutschland.
          Zudem gibt es seit Jahren ständig neue Exotische Wunschkennzeichenmöglichkeiten in verschiedenen Ländern.

          Alleine von der Nummernfolge ist daher keine 100%ige Einordnung möglich.

          mfg
          Christian van Bergen

  50. Mittlerweile habe ich mal wieder durch Ungarn fahren müssen und somit eine Vignette an der rumänisch-ungarischen grenze (auf ungarischer Seite) gekauft. Da ich ja auch schon meine negativen Erfahrungen machen musste (siehe meine Posts weiter oben), habe ich diesmal ganz genau aufgepasst und den ganzen Kaufvorgang auch gefilmt und fotografiert:
    1. An keiner Stelle am und rund um das Verkaufshäuschen stehen Hinweise, welche Details auf dem Beleg zu überprüfen sind, es wird lediglich auf einem Schild die Fahrzeugkategorie beschrieben.
    2. Als mir der Beleg zum Unterschreiben vorgelegt wurde, deutete die Verkäuferin nur auf das Kennzeichen im Beleg und fragte ob dieses so richtig sei.
    3. Auch nach mehrmaligem Nachfragen, ob noch andere Punkte auf dem Beleg zu überprüfen seien, hieß es immer nur – nein, schauen Sie, ob das Kennzeichen so stimmt.
    4. Auch diesmal wurde mir erst einmal der Ländercode RO (Rumänien) eingetragen. Als ich die darauf hinwies und ihr sagte, dass mein Fahrzeug in Deutschland zugelassen ist, sagte sie (ACHTUNG, JETZT KOMMTS !!!): das hier bedeutet nur, dass ich über Rumänien nach Ungarn eingereist sei !!! Erst als ich darauf bestand, D als Ländercode eingetragen zu haben und sie daraufhin noch eine Kollegin rief (die sie dann angeblich auf ihren Fehler hinwies), habe ich dann einen korrekten Beleg zur Unterschrift erhalten.

    Wie bereits erwähnt, habe ich das alles gefilmt und fotografiert. Momentan lasse ich durch meinen Anwalt überprüfen, inwieweit gegen die Ungarische Autobahn (vorerst noch nicht gegen die Inkasso Gesellschaft) vorgegangen werden kann. Auch der ADAC hat schon sein Interesse angemeldet…
    Ich halte Euch auf dem laufenden 🙂

    • Teilen Sie doch diese Schwierigkeiten bitte auch direkt der Ungarischen Autobahninkasso mit, denn auch dort möchte man solche unnötigen Fehler lieber vermeiden.
      Ansonsten empfehle ich ja schon lange in meinen Tipps, die Maut vorher online oder per App zu entrichten. So könnt ihr solche Probleme von vornherein umgehen.

      • Hallo Herr Possepeter,
        ich habe diesmal eigentlich keine Schwierigkeiten gehabt, da ich ja wusste, auf was ich alles zu achten habe 😉
        Es ging mir nur darum, festzustellen und zu beweisen, dass wirklich regelmäßig versucht wird, jemanden eine Vignette mit falschen Angaben unterzujubeln. Ich denke, dass mir das hiermit gelungen ist.
        Ich bin nicht der Meinung, dass die Ungarische Autobahn Inkasso daran interessiert ist, dass solche Fehler vermieden werden. Immerhin ist die Nacherhebung der Mautgebühren deren hauptsächliche Einnahmequelle. Ich kenne kein privates Unternehmen, welches versucht, sich selber den Geldhahn abzudrehen, indem es die Mechanismen, die zu maximalen Umsatz führen, freiwillig ändert…

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